Folge 166 – Die wunderbare Welt der Würfel

Shiny Blingblings, Randomatrons, possierliche Zwanzi-ka-doodels, kantige Götterkugeln – Würfel firmieren im Rollenspielbereich unter vielerlei verschiedenen Namen. Zu lange haben wir uns an diesem brandheißen Thema vorbeigemogelt, doch heute packen wir die Würfel endlich bei den Kanten! Patzer oder Crit? Alea iacta est, baby!

Geistercast: Martin, Tanja, Dominik, Carsten Länge: 01:01:32

Inhalt:
01:49 neunundneunzig Luftballons, zweieinhalbtausend Würfel
17:53 würfeln im Lenz der Jugend: die erste Liebe ist die größte Liebe
26:41 bizarre Würfel, gefährliche Würfel, verbotene Würfel, Zuckerwürfel
38:11 historischer Abriss über die Würfelkunst: Mammut, Würfel, Saurier
59:27 Schenke einem geliebten Menschen einen Satz Würfel!
01:00:26 weiß, schwarz oder golden: Der Würfel als Spiegel der Seele

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenk: ein Artefakt aus der Eskapodcast-Schatzkammer der garantiert nicht verfluchten Artefakte
Mäzenatin: Tanja (Emporion of Games)
Verrate uns in den Kommentaren bis zum 27.02.2020, 24 Uhr, wie viele Würfel du besitzt, was du für ein Würfeltyp bist, was deine Lieblingswürfel sind und welche besonderen Exponate deine Würfelsammlung auszeichnen.

Links:
Pirates of the Spanish Main
Talisman
Bluff
Sugar and Dice Crafts (Etsy)
Gamescience Dice
Col. Louis Zocchi Würfelwissenschaft (<- UNBEDINGT ANSCHAUEN!)

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25 Gedanken zu „Folge 166 – Die wunderbare Welt der Würfel

  1. Ich bin ein Würfelmuffel. Ich habe 5 Sets, also relativ wenig. Darunter eins mit Drachen, eins mit Steampunk.
    Meine ersten Würfel waren w20 für meine MagicKarten. Wir hatten mit 12 Jahren in der Schulbibliothek gespielt und brauchten welche, die habe ich mir aber einzeln gekauft.
    Meine 2 Lieblingswürfel sind Trefferzone DSA und w12 Dämonenwürfel.
    Die beiden habe ich von einem verstorbenen Freund geerbt

  2. Ich habe 2 Sets DCC-Würfel à 14 Würfel (die brauch ich auch wegen der coole, seltsamen Würfel), 5 7er-Sets von Chessex-Würfeln (die sind echt schön), 1 7er-Set aus den 80ern, die ich bei einer Lieferung von Games-In erhalten habe (die benutze ich gerne für Oldschool-Runden), 40 transparente Würfel (von W4 bis W20 ist alles dabei), die ich hauptsächlich für meine Cthulhu-Runden gekauft habe, weil die Spieler:innen noch keine Würfel hatten und 9 klassische W6, die ich mal von meinen Eltern für Warhammer 40k geschenkt bekommen habe. Summa summarum also 109 Würfel. Die DCC-Würfel haben ihr eigenes kleines Behältnis, der Rest passt tatsächlich in ein normalgroßes Würfelsäckchen. Im Vergleich zur Rollenspielelite, habe ich mutmaßlich wenig Würfel. xD

    Meine Lieblingswürfel sind definitv die Oldschool-Würfel und die DCC-Würfel, letztere weil sie einfach so schön seltsam sind.

    Ich bin außerdem ein Fan des Rollbutler von Michael Jaegers, denn der lässt sich gut bedienen und die Transparenz des Würfelwurf für alle Spieler:innen ist auch online sichergestellt.

    Ich würfel sehr gerne. Ich finde es zum einen gut, bestimmte Sachen einfach dem Zufall zu überlassen, und zum anderen ist der Akt des Würfelns einfach cool und spannend. Außerdem kann man so leicht Spieler:innen, die gerade gedanklich etwas abdriften oder sich langweilen, leicht zurück ins Spiel holen.

  3. Schönes Thema – bei dem ich mich gleich ertappt fühle! Denn grob geschätzt habe ich auch so um die 300-400 Würfel. Leider kann ich auch schwer auf Cons an Würfelständen vorbei gehen ohne nicht mindestens einen Würfel als Souvenir mitzunehmen…
    Neben all den üblichen Würfeln in verschiedenen Größen, Farben (bzw. Mustern) und Ausprägungen (z.B. W10-Versionen von 0-9 oder 1-10 oder 00-90 usw) finden sich da z.B. auch eher ungewöhnliche Dinge wie ungerade Würfel (ok, jetzt mit DCC haben das mittlerweile viele, aber ich hab die seit Ewigkeiten als die noch niemand gebraucht hat!), Würfel mit Punkten statt Zahlen (also nicht nur bei W6 sondern auch bei W10) und welche mit abweichenden Zeichen wie Pentagramme, Fingerzeichen, römischen Zahlen o.ä. Sowie natürlich auch systemspezielle Würfel wie FATE-Würfel und Würfel, bei denen eine Seite ein spezifisches Symbol zeigt, z.B. das DSA-Auge oder den Splittermond – oder auch einfach ein Stinktier, einen Totenkopf uvm.
    Dazu dann noch Kram wie runde Würfel, elektronische Würfel und ähnlich seltsamer Schnickschnack, den niemand braucht.
    Und um das ganze abzurunden hab ich dann noch jede Menge Spezialwürfel – also z.B. fürs Wetter, Wochentage, Himmelsrichtungen, Trefferzonen, D&D-Gesinnungen oder ähnliches Zeug – und vollkommen sinnlose Würfel mit japanischen Zeichen, die ich nicht lesen kann, oder welche mit völlig blanken Seiten. Ach, und was Material angeht: Würfel aus weichem Schaumstoff hab ich auch noch…
    Und mein Radiergummi am Spieltisch ist natürlich auch ein W6, aber dank Abrieb sollte man damit natürlich nicht ernsthaft würfeln 😀

  4. Ähnlich der letztjährigen Folge, in der ich meine Ausgaben überschlagen sollte, und zwar wenig im Vergleich mit Euch, aber deutlich mehr als erwartet zusammen kam.

    In meinem Würfelbeutel sind 51 Stück zu finden, wobei die meisten W6 für Shadowrun und viele W6 für Cthulhu sind.
    Ich habe die W20 iger noch aus der DSA Box .
    Tatsächlich besitze ich nur einen W12 mit Zahlen, ich brauche ihn nie, aber bin immer nervös, wenn ich ihn nicht finde.

    Nachdem ich noch in ein paar Schubladen gesucht habe und die Gesellschaftsspiele mitgerechnet habe, komme ich auf insgesamt 123 Würfel.
    Weniger als ihr, aber doch mehr als man wirklich benötigt.

    Verschollene Würfel: ich weiß sicher, dass ich noch welche habe, aber nicht wo. Vielleicht sind sich auch verloren, verliehen…..
    Meine schlechten Würfel habe ich mal mit Etiketten des Kartenspiels GROO überlebt, aber bewusst weggeworfen habe ich keine.

    Mein besonderer Würfel ist ein Trefferzonenwürfel , zwölfseitig. Aus der selben Reihe gab es einen Würfel für Pizzabeläge, denn hätte ich gerne….

  5. Grandiose Folge. Zu dem Thema hätte ich fast als Experte dazustoßen können. Ich habe nämlich eine recht umfangreiche Würfelsammlung. Dabei sammle ich aber nicht nach Schönheit oder besonderem Material, sondern besonderem Ergebnisraum. Ich hatte schon W3, W5, W7 usw., da gab es DCC noch lange nicht. Auch so feine Sachen wie W10000 mit drei Nachkommastellen oder ein binärer W32 oder ein W120 oder ein W50 oder mehrere Gefühlswürfel oder Wetterwürfel oder Sternzeichen oder… Ich komme da leicht ins Schwelgen/Angeben.

    Die unterschiedlichen Teile meiner Würfelsammlung haben natürlich auch ihre Anekdoten.
    Da wäre zunächst der Würfelbeutel mit den Standard-Rollenspielwürfeln. Die sind fast alle von Q-Workshop. In meiner Jugend war ich der Einzige in der Runde, der die Würfel besaß. Alle nahmen meine. Weil die natürlich bevorzugt die schönen Würfel verwendeten und weil Jugendliche eben unvorsichtig sind, erzeugte das einen Selektionsdruck hin zu hässlichen Würfeln. Im Studium haben ich dann all die hässlichen Dinger dann auf eBay vertickt und mir neue Q-Workshop-Wunderwürfel angeschafft.

    Dann gibt es da die Box mit den sieben Sätzen Fate-Würfeln. Dazu gibt es zwei Anekdoten:
    1) Man würfelt ja bei Fate immer vier Würfel. Wenn ich auf Cons leite gibt es immer mindestens eine Person, der die Farben komplett egal sind und die vier Würfel willkürlich wählt. (Also noch nicht einmal vier unterschiedliche. Oft drei gleiche und ein anderer oder so.) Mir wäre das ja egal, aber ebenso immer sitzt noch ein weiter Spieler mit am Tisch, der genügend OCD hat, um in die Tischplatte zu beißen, wenn er das sieht.
    2) Die Q-Workshop-Würfel hierunter mit grünem Digitalmotiv auf schwarzem Würfel sind fehlproduziert. Da fehlt in mehreren Feldern die Farbe. Normalerweise würde mich das ärgern, aber die hatte ich für eine Runde in der Filmwelt der Matrix (mit Neo, nicht mit Shadowrunnern) gekauft. Und da fand ich die halbreale Markierung sehr passend.

    Dann habe ich seit ein paar Monaten einen großen (5 cm) roten W20. Das ist der große rote W20 der Geschwisterliebe. Wenn meine Kinder sich streiten (z. B. wer zuerst Zähne putzen soll), dann würfeln wir es damit einfach aus. Problem gelöst.

    Der W1, den Martin meint, ist übrigens ein Möbiusband.

    Die seltsamste Würfelsammlung, die ich je sah, hatte über 200 Würfel. Soweit noch normal, aber der Besitzer war passionierter und reiner GURPS-Spieler. Diese Sammlung bestand also aus 1W4, 1W8, 1W10, 1W%, 1W12, 1W20 und über 200 W6, jeweils in zusammenpassenden Dreiergruppen, weil GURPS eben mit 3W6 arbeitet.

    Das Thema Würfel höre ich definitiv gerne noch in weiteren Folgen. Bspw. Das Thema Wahrscheinlichkeiten idealer und realer Würfel und der psychologischen Wahrnehmung dahinter. Das muss Carsten doch aus dem FF können.

  6. Ich habe 3 W20 und 2 W6, damit komme ich aus. Vor 2W20 Jahren hatte ich auch noch ein paar Würfel mehr (W4, W12 usw.)
    Ich glaube, meine Würfel würden es mir übel nehmen, wenn ich mehr hätte und schlechter würfeln, deshalb bleibe ich meinem Satz treu.
    Für mich ist würfeln essentieller Bestandteil des Rollenspiels. Wenn ich in Online-Runden nicht mit meinen Würfeln würfeln darf, mach ich nicht mit.

  7. In meiner 1920er Blechdose wohnt eine wilde Mischung einzeln gekaufter oder geschenkter (z.B. aus Edelstahl gefräst) Würfel. Sie ruhen neben einem Kugelschreiber in Tempelritter-Form. Die Lieblinge sind honiggelb, Funktion folgt Aussehen. 🙂
    Der Rollbutler bei Discord ist eine feine Sache und hat bei diversen Call of Cthulhu Runden sehr gute Dienste geleistet.
    Passend zu dem Thema habe ich gestern Daniela Festi gechattet. Sie ist die Autorin der RPG Entscheidungskarten „Idee!“. Ich stand vor fast einem Jahr vor dem Problem, wie kann ich ein „Du kannst was du darstellen kannst“ LARP ins Online transformieren. So hatte ich bei Roll20 die Spielkartenfunktion aktiviert und mit Tarot Arkana Karten gefüttert. Nun ist Daniela mit einer Discord-Variante fertig und wird diese demnächst publizieren. Man kann dabei zufällige Entscheidungskarten ziehen, welche je nach Winkel eine positive oder negative Auswirkung haben.
    Für ortodoxe Würfelpuristen mag das vermutlich das Ende das Abendlandes sein. 😉 Ich bin schon ganz heiß darauf dieses Würfelersatz-Tool in einer kommenden Online-Runde auszuprobieren.

  8. Ich hab heute auch immer und überall Würfel dabei. Ob Freizeit oder Beruf, immer. Man weiss ja nie, wen man trifft. Die DSA Box, die damals zwei W10 drin hatten, war die Kreaturen des schwarzen Auges Box zu DSA 2. Weiss und rot.

  9. Ich besitze ca. 150 Würfel. Etwa die Hälfte davon sind W6, die ich mal besorgt habe, um Gäste bei Shadowrun mit Würfeln zu versorgen.

    Meine besonderen Würfel sind:
    1W100
    ein Satz Zwergenwürfel aus Metall
    und ganz neu ein Satz DCC-Würfel (the three-legged gowl)

    Ich habe zwar einige Würfel, nutze aber eigentlich nur einen Bruchteil davon. Mein erster Würfelsatz war aus der roten AD&D-Box (1999). Das erste Set habe ich im Kaufhaus des Westens in Berlin gekauft. Leider ist der W20 irgendwann verloren gegangen.

    Wer seine Plastikwürfel mal testen möchte, kann sich ja mal dieses Video anschauen:
    https://youtu.be/BOgnRrGoIi8

    Der Salztest hat bei mir auch eine lange Pechsträhne erklärt, und dazu geführt, dass einige Würfel im Müll gelandet sind.

    Schöne Folge.

  10. Sehr unterhaltsame Episode, hat wirklich Spaß gemacht. Eigentlich wollte ich daraufhin hier meine Würfel auflisten, aber ich habe mir stattdessen neue Würfel gekauft. (Wurde mal wieder Zeit …)

  11. Was für ein Thema.
    Insgeheim lagere ich ca. 200 Würfel.
    Davon 70xW6 aus meiner Tabletop Vergangenheit ( Warhammer Fantasy und ich habe nur einmal gewonnen )
    Meine besonderen Würfel sind ein wirklich schön leutendes DCC Set und absurd teure Glasfieber Würfel. Die bestehen aus unzähligen Glasfaser Stücken welche miteinander ( wahrscheinlich mit Magie ) verbacken sind.
    Aber eine Frage habe ich schon noch:
    Warum verschweigt Ihr die Mutter aller Würfel?
    Der einzige Würfel für den Menschen ein Würfeldiplom brauchen und selbst offen gewürfelt niemand weiss was das Ergebnis ist…
    Der eine, der 240 Würfel auf einmal ist…
    ( Hier wahnsinniges Lachen einfügen )
    THE
    D TOTAL DICE ! ?

    • Hallo Paul,

      ich versuche sonst eigentlich nicht so negativ im Netz zu reagieren, aber der dTotal kann mich echt aufregen.

      Für Mitleser, die sich gerade fragen, worum es überhaupt geht: Der dTotal ist im Endeffekt ein W24. Weil 24 ziemlich viele Teiler hat (1, 2, 3, 4, 6, 8, 12, 24) kann man damit sehr viele Würfel simulieren. Wenn man bereit ist, in 4/24 (also 1/6) der Fälle neuzuwürfeln, kann man damit auch W20, W10 und W5 abbilden. Soweit ein ganz netter Trick.
      Der dTotal tut genau das, wobei er auf seinen großen Flächen dem Würfler das Kopfrechnen abnimmt und direkt das Ergebnis abdruckt. (Also finden sich die Ergebnisse 1-8 für den W8 auf jeweils drei Flächen.) Ob man 24/8 wirklich nicht ohne Hilfe im Kopf rechnen kann, sei jetzt mal dahingestellt. Manchmal ist der Spielabend eben lang. Das stört mich nicht. Soweit also alles in Ordnung.

      Was mich nervt, ist, wie das Teil beworben wird. Als wäre es ein magischer Trick, dass 24 durch 8 teilbar ist. Und das schlimmste ist: Die kommen damit durch. Offenbar finden es viele Rollenspieler wirklich beeindruckend, dass 24 durch 8 teilbar ist. Was sagt es über ein Land, wenn die (tendenziell gebildeten) Nerds überrascht sind, dass 24 durch 8 teilbar ist?
      Ich weiß nicht, welchen Gedanken ich schlimmer finde: Dass das in Amerika funktioniert oder dass das hier in Deutschland wahrscheinlich genauso funktionieren würde. Einerseits lebe ich hier. Andererseits hat Amerika Atomwaffen. Und ein Volk, dessen nerdige Elite davon überrascht ist, dass 24 so viele Teiler hat, dem würde ich noch nicht einmal Wasserpistolen anvertrauen.

      So, jetzt habe ich mich fertig ausgerotzt. Entschuldige, Paul.

  12. Ich besitze ca. 50 Würfel – etwas unfreiwillig: Viele Jahre haben alle meine Würfel in eine kleine Blechdose gepasst, in der ich auch ein paar Bleistifte und ein Radiergummi aufbewahre, aber dann wollte ich ein paar spezielle und die gabs nur im Set. Diesen Trend finde ich ziemlich blöd; ich will einzelne Würfel kaufen und nicht 7 auf einmal …
    Mein wichtigster Würfel ist der W2: Was der mich schon vor stundenlangen Grübeleien am Spieltisch bei Entscheidungen bewahrt hat!

  13. hui, Anzahl meiner Würfel, ich habe noch keinen Überblick, aber jtzt bin ich neugierig geworden. Vermutlich so (w8+1/w10/w10)+3w20. 🙂

    In der roten D&D Box damals gab es einen „Wachsstift“ um die Tiefen der hässlichen Würfel zu füllen, bzw auszumahlen.

    Die alte Havenabox kam mit drei W10 (rot, schwarz, weiß) daher.

    Am schönsten finde ich aktuell den W12, obwohl die alten Ikosaeder in meinen Augen immer einen besonderen Platz haben werden.
    Ich habe auch einen W12 der als W4-Ersatz dienen kann. Rollt einfach besser 🙂
    Es gab mal einen W4, da musste man am Boden ablesen, welche Zahl dort fehlte, um ein Ergebnis zu haben.
    Spezielle Würfel zu speziellen Systemen, ob Genesys, Hexxen, DCC oder Vampire. Aber auch w6 passend zu den Systemen, wie Forbidden Lands, Conan, Tales from the Loop etc.
    Und die schöneren w6 verdängen auch die Langweiligen aus den alten Brettspielen.

  14. Carsten, ich wusste immer, dass wir Brüder im Geiste sind!
    Ich besitze zwar auch hunderte der unterschiedlichsten Würfel (teilweise Eigenkreationen), aber mein Spielwürfelset (w4 bis w30) für RPGs aller Art ist ein klassisches weiß opaque mit schwarzem Aufdruck. 😀
    Grüße, an den Cast!

  15. Meine Liebe zum Thema Würfel ist im Moment etwas erkaltet… Das liegt hauptsächlich daran, dass gefühlt jedes neue Spiel einen Satz Spezial-Würfel erfordert, die man mit handelsüblichen Würfeln nur eher schlecht als recht substituieren kann. DCC und das FFG Star Wars sind dabei noch erträglich, hier sind die Würfel quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Ärgerlich finde ich Der eine Ring, Hexxen 1733 oder auch Fate, die mir eigentlich nur anders bedruckte W6 verkaufen wollen. Aber nagut, die Publisher müssen auch Geld verdienen.

    Genug des Gejaules…
    Meine Bedarfe an Standard-Würfeln habe ich irgendwann mal mit je einem 500g-Bonbonglas von Chessex und Q-Workshop gedeckt. Genug Würfel, wenn mal Gäste kommen, und hübsch sieht es auch aus.

  16. Ich bin ein Würfelgoblin am scheide Weg zum Würfeldrachen. Ich besitze ca. 900 Würfel fürs Rollenspiel (ich zähle mal die Magic Spindown Würfel mit) Mein Lieblings Set ist Aktuell ein aus 10 Würfeln in lila von DachenWald (Name geändert um Werbung zu vermeiden XP) Als besonders würde ich entweder das Moomin Würfel Set oder die 4 W6 aus Kupfer, Eisen, Aluminium und Zinn bezeichnen.

  17. Tatsächlich sind wir gerade erst am Anfang der PnP-Würfel-Reise und mit phänomenalen 21 Würfeln sehr dürftig vertreten. Ich kaufe Würfel aber nicht einfach so, sondern immer mit einem Hintergrund – zB im kleinen Rollenspielladen auf einer Reise (vor Corona in Holland zB), für ein ganz bestimmtes Abenteuer, wenn es denn passt, oder mir welche geschenkt werden (wie mein erstes Würfelset für DND).

    Dazu kommen wahrscheinlich rund 20 Würfel aus diversen Brettspielen.

    Die Prämisse lautet Qualität (Nicht unbedingt der Würfel selbst, sondern der Weg, wie man an sie dran gekommen ist) vor Quantität!

    Bleibt gesund und weiter so, schöne Folge!

  18. Woow, ich habe mehr Würfel als ich dachte. Ca. 250… und dabei würfle ich derzeit meist am Rechner 🙂

    Meine Lieblingswürfel sind lila und glitzern, ich kann den Glitzerfetisch also sehr gut nachvollziehen. Die sind aber nicht besonders. Da sind eher meine Würfeltaschen etwas besonders 🙂

    Vielen Dank für euren tollen Podcast

    LG

    Mirko

  19. Wir haben irgendwann festgestellt, dass einen Würfel warm würfeln der falsche Ansatz ist – Kälte Würfel liefern i. d. R. bessere Ergebnisse. Also nicht so viel an den Würfeln rumgrabbeln, wenn man sie nicht braucht – das erwärmt die Würfel nur unnötig. Und es muss „trockene“ Kälte sein. Die Würfel in den Kühlschrank oder Winters in den Schnee zu legen bringt es nicht, aber mit Trockeneis haben wir sehr gute Ergebnisse erzielt.
    Ein weiteres Problem sind unterirdische Wasseradern. Aber seit wir unsere Spielorte vorher von einem Rutengänger kontrollieren lassen geht es eigentlich.

    Ganz kurz noch was ernsthaftes: Die Geschichte, dass Gygax und Arneson die DnD Regeln kurz vor Veröffentlichung noch einmal umgeschrieben haben, weil sie zu viele Polyeder bekommen haben, ist wohl eine Urban Legend, so hörte ich. Was substanzielles kann ich dazu nicht sagen, aber dieser Kollege hier hat darüber extensiv gebloggt:
    https://andreaspischner.wordpress.com/2021/02/26/an-urban-legend-about-the-design-of-original-dd-and-how-i-fell-for-it-and-almost-contributed-to-its-spread/

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