Folge 167 – Die wunderbare Welt der Würfel-Accessoires

Die Würfelfans, die bekanntlich alle etwas einfach gestrickt sind, haben wir mit der letzten Folge billig abgespeist. Nun sind endlich diejenigen an der Reihe, die den Blick von den eigenen Füßen heben und auf den Horizont richten können, die die feineren Dinge im Leben schätzen und für die Luxus und Glamour keine Fremdwörter sind. Heute gibt es Kaviar und Sekt und ein Symposium mit dem Premium-Thema „Würfel-Accessoires“.

Geistercast: Martin, Tanja, Carsten, Yvi Länge: 57:55

Inhalt:
02:41 Unterstützung für den Eskapodcast: die Huld der Herrin der Würfel
06:15 „Würfeln am Spieltisch“: Dissertation über ein Grundsatzproblem
12:17 Würfelbecher: saucoole Zufalls-Hülsen oder PnP-Gartenzwerge?
24:06 Würfelteller, Faltwürfelteller, Lou Zocchi und Gummierung
31:55 Würfeltürme: Grundsteuerbemessungsgrundlage & Instandhaltung?
46:21 Würfelgefängnisse, Würfel-Isolationszellen, Würfel-Waterboarding 
52:32 Gelöst: Welche Würfelfarbe wird in Deutschland am meisten gekauft?

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenk: reichhaltige Schätze aus Yvis Würfelpalast
Mäzenatin: Yvi (Yvis Nerd and Geek World)
Erzähle uns in den Kommentaren bis zum 13.03.2020, 24 Uhr, deine Einschätzungen zu Würfelaccessoires und welches dein liebstes Stück ist, wenn du selbst eins besitzt.

Links:
Yvis Nerd and Geek World (FB / Instagram)
Carstens Cthulhu Würfelbecher (Warnung: teilweise verstörende Inhalte)
Würfeltürme aus Noppensteinen
Alpengrauen (mit Cameo!)
Die legendäre Würfelbrünne
Bettelarmband
Cabochon
Monster-Würfelbecher

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21 Gedanken zu „Folge 167 – Die wunderbare Welt der Würfel-Accessoires

  1. Mein Würfelturm.
    Wir spielten Descent (1ed) und auf dem Tisch war beim besten Willen kein Platz zum Würfeln. Der Gedanke an einen Würfelturm trieb mich um.
    Und so begab es sich das meine Frau sprach: „Ich geh fort und du bleibst da. Aber wenn wir dich angeheitert anrufen, holst du uns ab, klar?“
    Wunderbar, ein freier Abend und dort steht der Karton einer 12er Stige H-Milch. Kleber und haben wir auch. 2 Uhr nachts: Fertig. Wunderschön!
    Blick auf das Handy… Keiner angerufen… Wir haben irgendwo noch einen Wasserfarben Malkasten…
    4:00 Das Telefon klingelt während die dritte Lage Farbe trocknet.
    Ich fahre meine Frau abholen mit dem sicheren Gefühl den schöneren Abend verbracht zu haben.
    Ende.

  2. Meine Einschätzungen zu Würfelaccessoires und welches mein liebstes Stück ist, wenn du selbst eins besitzt:

    Die Würfelaccessoires benötigt man nicht wirklich, sind halt nett, wenn man sie hat. Weder Beutel, Becher, Brett, Turm oder Gefängnis sind spielentscheidend.
    Aber man braucht auch keine 300 Würfel.

    Als jemand der immer zum Spielort fährt, ist es natürlich wichtig, dass man die Dinge auch mitnehmen kann und dass nicht immer einem Umzug gleichkommt. Da ist ein Beutel oder der Becher mit Deckel schon praktisch. Das Brett oder der Turm, Matte, Minis oder Dungeontischdecke behindert da eher.

    Mein einziges Würfelaccessoires ist eine Würfelbrett, dass ich mir erst zum coronabedingten Online-RPG gekauft habe. Ich sitze auf dem Sessel oder Sofa ohne nennenswerten Tisch. Deswegen gingen die Würfel schnell verloren und weil ich den Laptop auf dem Schoß habe, benötige ich eine gesicherte Fläche zum würfeln.

  3. Moin,

    vielen Dank für die coole Folge, die einen mit funkelnden Augen über einige Anregungen nachdenken und zugleich den eigenen Würfelaccessoire Hort begutachten lässt.

    Das obligatorische Lederbeutelchen muss natürlich sein, während ich euch bei Dice towern Recht geben muss – die passen eher zu Kinderspielzeug und nehmen Platz weg.

    Ich finde Würfelschalen mittlerweile ungemein praktisch, da man klar abgegrenzt würfeln kann und nicht zwischen Charakterbogen und Cola Glas nach dem schicksalsträchtigen Würfel sucht.

    Mein liebstes Stück ist trotzdem eine große Ledermatte, die als Einzelstück gefertigt wurde und gerade mit Metallwürfeln aber auch allgemein als Zentrum des eigenen Tischbereichs ziemlich cool ist.

    Bei den Würfeln selbst ist es ein ständiger Kampf zwischen Minimalismus (den eigenen Rollenspielbereich nicht in eine Dekohölle und Fundgrube zu verwandeln) und den unglaublich coolen, kreativen Dingen da draußen (Warhammer Totenkopfwürfel in Knochenoptik, den Fußball W20 vom Schelm und abgefahrene Accessoires).

    Eine Folge zu individuellen Heldenbögen/ käuflichen Deluxe- und Sonderversionen wäre cool und ebenso den Bereich von Abenteuertagebücher, wo einige Gruppe sehr coole Dinge produzieren und es im Schreibwaren und Hobbysegment ebenfalls tolle Produkte gibt (u.a. bei Yvi).

  4. Würfelbeutel hat wahrscheinlich jeder, Würfeltürme nur, wenn man viel Platz hat und Muße die Dinger regelmäßig abzustauben.
    Es gab ein altes Brettspiel namens „Konradin“, das hat einen Würfelturm mitgeliefert. Das war 1994 eine absolute Neuheit, allerdings passte er nach dem Aufbau nicht mehr in den Karton. Der Turm staubt irgendwo in meinen Regalen.

    Apropos Brettspiele, das Spiel, was du gemeint hast, ist eine Wiederauflage von dem Brettspiel „Wallenstein“. Queengames hat es unter dem Namen Shogun vor japanischem Hintergrund rausgebracht. Das ist ca. zehn Jahre alt. Die einzelnen Armeesteine blieben hängen und purzelten in späteren Schlachten raus und konnten so die Ergebnisse entscheidend beeinflussen. Das Spiel von Milton Bradley hatte 12-seitige Würfel und ist 30 Jahre alt.

  5. Ich kann Yvi nur zustimmen bzgl. der polaren Meinungen zu Würfeltürmen: Ich halte sie für völlig unnütz.
    Ich verwende am liebsten meinen schicken Q-Workshop-Würfelbecher mit Deckel. Braucht wenig Platz, ist praktisch, sieht toll aus, und ich kann darin Sachen transportieren (z. B. einen Beutel mit Zaubererhütchen als Fate-Punkte für Harry Potter).
    Würfelteller (ob faltbar oder nicht) finde ich auch okay, wenn man sehr viele Würfel werfen muss. Werwolf mit Würfelbecher zu spielen, geht dann halt schwieriger.

    Ich habe natürlich auch den obligatorischen Würfelbeutel und eine Box für meine Sätze Fate-Würfel.

    Mein Lieblingswürfelaccessoires ist allerdings meine Fate Boy (https://faterpg.de/2017/03/der-fate-boy-rollenspiel-fuer-die-westentasche/) – eine kleine Plastikbox in parodierter Game-Boy-Optik, die Würfel, Fate-Punkte und alle zentralen Regelelemente auf kleinen Zetteln enthält. Das ist wahrhaft mobiles Rollenspiel. Damit kann ich alles, was man zum spontanen Fate-Spielen braucht, immer dabeihaben.

    PS: So viel, wie sich Martin Gedanken macht über den Einfluss von unebenen Untergründen usw. auf die Stochastik der Würfel, braucht ihr wirklich mal eine Folge zu idealen und realen Würfeln. Ich finde das Thema auf jeden Fall spannend. Da kommt der Wissenschaftler in mir hoch. 🙂

      • Dann kann ich mich ja auf eine tolle Folge zur Würfelwissenschaft freuen. Eins meiner Fachgebiete. 😉

        Danke für das Lob. Der Fate-Boy ist vor allem Nostalgie. Wobei ich das Konzept des „mobilen“ Spiels sehr charmant finde. Da habe ich schon so einige Konzepte entwickelt…

  6. Den Würfelpodest oder das Gefängnis finde ich sehr süß. Unnötig, wird also gekauft.

    Würfelturm nimmt ungemein viel Platz weg und braucht man meiner Meinung nach nicht (ich habe einen Cthulhu 3D Druck)

    Würfelbeutel ist auch vom Mittelaltermarkt, gleiches Gefühl wie bei euch ^^
    Würfelbrett mit Rand ist sehr nützlich. Grünes Pokerflies.

    Hey Martin: einmal sagst du der Becher nimmt Platz weg, weil zu groß, dann sagst du sie sind zu klein, weil große Hände. Widerspruch ,Error 404
    Hast du wahrscheinlich in alle Becher deine Cola ausversehen geschüttet, weggeworfen weil sie kleben und nun keine mehr hast. Der pure Neid

  7. Hallo,
    danke für die schöne Folge!

    Ich spiele in DSA eine Amazone, die mit allerlei Waffen umherzieht. Dazu hat mir eine Mitspielerin, als Geburtstagsgeschenk, verschiedene kleine Boxen aus Pappe gefertigt, und thematisch zu den Waffen passend, Bilder auf diese gezeichnet. Im inneren der Kisten ruhen die Experten (Würfel), die auf ihren Einsatz warten. Die Würfel (meist 1W20 und 1W6) wurden optisch danach ausgewählt, dass sie gut zu dem entsprechendem Kampftalent passen.

    Ansonsten würfeln bei uns alle mit ihren Würfelbechern. Das hat sich als nützlich erwiesen, weil per Hand doch viele Würfel immer auf Wanderschaft unter den Tisch gegangen sind. Es sei denn, es ist mal so richtig der Wurm drin. Dann verlangt es nach radikalen Mitteln und es wird wieder per Hand geworfen für den Spieltag.

    @Yvi, das mit dem Spielstein gegessen gab es bei uns auch mal. Da wurde ein gelber Marker aus Glas, mal für ein Zitronenbonbon gehalten und landete im Mund. Zum Glück konnten wir die Sache aber schnell aufklären, ohne das drauf gebissen wurde.. 😉

  8. Ich habe ganz perainegefällig eine Pappschale, in der vier Äpfel verkauft wurden, zu einem Würfelteller umgewidmet und mit Symbolen der Zwölfgötter (natürlich besonders großes Phexsymbol) verziert.

    Die Idee, mit einem gezinkten Würfel als Vorbild und einem Würfelgefängnis als Drohkulisse, den Würfeln zu zeigen, was sie zu tun haben und was ihnen bei Missachtung droht, finde ich sehr schön.

    Danke für die schöne Folge.

  9. Würfelmatten finde ich sehr angenehm, besonders bei meinen Edelstahlwürfeln.

    Würfelbecher ist eine schöne Sache. Bei Cthulhu und DSA funktionierts; jedoch bei John Sinclair stapeln sich die Würfel auf Grund der hohen Zahl.

    Ein Würfelturm wollte ich schon immer mal ausprobieren, da der Platz auf dem Tisch immer kleiner wurde. So gab es öfters Schelte, wenn jemand zu viel Chips mitbrachte.

  10. Zu Nicht-Corona Zeiten habe ich gerne in der örtlichen Mittelalterkneipe gespielt.
    Da war Platz auf dem Tisch immer ein sehr knappes Gut, da neben Charakterbriefen, Handouts und Zeug auch immer noch Bierkrüge und Fleischplatten abgestellt werden wollten. Wir hatten gute Erfahrungen mit Würfelbechern und eher durchwachsenes Glück mit einem Würfelturm. Ein Test mit einem Kunstleder-Würfelteller steht noch aus. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. (Dafür hat Corona durch den erzwungenen Wechsel von Kneipe zu Roll20 meine Spielfrequenz versechsfacht, immerhin.)

    Meine Würfelbeutel häkele ich mir selber, das Muster entspricht dem dieser Boshi-Mützen, die man vor 10 Jahren mal gehäkelt hat.

  11. Hallo Lieblingspodcaster!

    Meine Würfel wohnen in einem Metallköfferchen in Gestalt einer Musikkassette. Dieses Domizil teilen sie mit Bleistiften in 8 verschiedenen Härten und verkorkten Gläschen mit Bastelglitter. Letztere dienen als Token für Elixiere und Tränke. Der orangene W20 mit den blauen Zahlen darf nicht direkt mit den anderen Würfeln zusammentreffen, der würfelt nämlich „hoch“ und ist folgerichtig in einer durchsichtigen Verpackung für Trolli-Gummi-Hamburger inhaftiert.

    Die Plastikboxen, in denen die Würfelsets beim Kauf waren habe ich allerdings auch aufgehoben, weil ich Geometrie unterrichte und so immer die platonischen Körper „zum Ausleihen“ dabei habe. Meine Würfel sind sozusagen Lern- und Lehrmaterial für Lehramtsstudentinnen im Zweitjob.

    Den „Getränk-im-Würfelbecher-incident“ habe ich bisher dreimal von zwei verschiedenen Personen beobachtet.

    Würfeltürme habe ich noch nie benutzt, gehe aber mit dem Gedanken schwanger, meinen Klemmbausteinwolkenkratzer diesbezüglich zu modifizieren…

    Nun aber meine Fragen: Was baut denn der Carsten am liebsten aus Noppensteinen? Wo bekommt man den Eskapodcast-Anstecker her? Wie wirkt sich ein Studio aus purem Gold auf die Akustik aus?

    • Zu den letzten beiden Fragen:
      – Das Studio aus purem Gold führt dazu, dass unsere vom Sekt gut geölten Kehlen die korrekt Umgebung haben, um angemessen zu erklingen. Andernfalls gäbe es Verzerrungseffekte.
      – Der Eskapodcast-Anstecker … puh.

      Ich befürchte, dabei handelt es sich um eine eskapodianische Erzqueste, vergleichbar mit der heiligen Queste zu den Lost Episodes. Ich darf da eigentlich nicht mehr dazu verraten. 🙁 Die Details dieser Questen zu ergründen ist Teil der Questen.

      • Gold, Sekt und Erzquesten… Der Eskapodcast ist noch glamouröser als man es sich ohnehin schon vorstellt 😀

    • Definitiv Burgen und Schlösser – baue aber alles nach Anleitung aus Noppensteinen, bewundere nur die Fotos von so vielen so coolen MOCs! Du hast Wolkenkratzer aus Klemmbausteinen? 🙂

      • Schlösser und Burgen sind aber auch einfach klasse. Wokenkratzer hab nur einen, aber der ist mein Baby. Ist eigentlich ein verbuggtes Modell eines deutschen Konfektionierers das ich ein wenig verschönert und verbessert habe. Ich kann dir mal bei Facebook ein paar Bilder schicken, das ist hier ja streng genommen slightly offtopic. Ich war bloss so neugierig, als ihr plötzlich über Noppensteinsortierung, Noppensteinwürfeltürme und Noppenstein-Youtuber gesprochen habt, nach immerhin 167 Folgen 😉

  12. Würfelaccecoires sind ziemlich wichtig und kuhl. Sehr wichtig finde ich die Trays, meine Metallwürfel haben sonst immer einige Macken auf den Block oder auch den Tisch gemacht, da gibts mittlerweile sehr sehr schöne und auch praktische Versionen zum mitnehmen.
    Zum Würfelbecher kann ich beitragen, dass ich den total wichtig finde, es wurde ja schon gesagt, dass ihr eure Würfel auch beschwört oder so und das mache ich zb auch indem ich in den Becher spreche und dem Würfel ankündige was ich von ihm erwarte, läuft meistens gut. Der Deckel hat tatsächlich einen wesentlichen Vorteil und zwar, dass man einhändig würfeln kann. Während man die Würfel schonmal warm schüttelt kann man nochmal im Charakterbogen nachgucken was man würfeln muss oder sowas.

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