Folge 105 – Unfassbares Grauen: Cosmic Horror

Das Nischen-Genre Cosmic Horror bedient existentielle Ängste und startet gerade möglicherweise voll durch. Gruselige Unendlichkeiten, grässliche Endlosigkeiten, grausige Ewigkeiten: Was ist so faszinierend daran, sich der eigenen Belanglosigkeit bewusst zu werden? Wie kann Cosmic Horror das eigene Rollenspiel auffrischen?

Cast: Martin, Holger, Carsten, Dominik Länge: 43:03

Inhalt:
04:12 das RPG-Buch zuklappen und erkennen: Das echte Universum ist schon zu groß!
11:06 das Unermessliche definieren: Cosmic Horror als überlegenes Subgenre
15:44 uralte, desinteressierte Sternengötter: der Cthulhu-Mythos als Fundament von allem
18:05 1000 Psioniker für den Imperator: Warhammer 40K als Cosmic-Horror-Posterboy
21:15 die Simpsons für Fortgeschrittene: Rick and Morty – fröhlich, flott, makaber
26:08 mit Anlauf gegen die vierte Wand rennen: Ash vs. Lamentations
29:05 Weirdness als Rollenspiel-Basis: lachen, weil’s zum Weinen nicht reicht?
35:37 vier Thesen für mehr unfassbares Grauen im eigenen Wohnzimmer

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenke: Klingensucher, Wolfswinter, Finstermal (die „Klingensucher-Trilogie“, Midgard)
Mäzenatin: Tanja (Emporion of Games)
Beantworte in den Kommentaren bis zum 28.10.2018, 24 Uhr, die folgende Frage: „Reizt dich Cosmic Horror? Hast du Erfahrungen mit Cosmic Horror im Rollenspiel?“

Links:
Systemtheorie (Niklas Luhmann)
Tales of the Scarecrow (Lamentations of the Flame Princess)
*Hugs* for Satan (Lamentations of the Flame Princess)
Warhammer 40K: The Emperor of Mankind (Lore-Video, OneMindSyndicate)
Rick and Morty (Netflix)
Steffen Waschul (Deutsche Lovecraft Gesellschaft) über Kosmisches Grauen (Interview, Zauberwelten)
Moritz Mehlems Seifenkiste (unmittelbar vor dem Relaunch 🙂 )
Gary Gygax
Ash vs Evil Dead

[ Download der Folge als mp3 ] [ Archiv ]

21 Gedanken zu „Folge 105 – Unfassbares Grauen: Cosmic Horror

  1. Kurzer Hinweis in eigener Sache: Da ich mitten in einem (großen) Umzug stecke und viele schöne Sachen unerreichbar tief in irgendwelchen Türmen aus Umzugskartons stecken, verzögert sich die Verteilung des Loots.
    Es wird aber alles wie gehabt unter den Kommentatoren verlost. Die Verlosungen und der Versand hat aber derzeit (und zwar auch schon in den letzten Folgen, sorry) erhebliche Verspätungen.

    • Du ziehst um und hast schon wieder Internet? 😮

      Das ist merkwürdig. 😮 Wem hast du die Seele versprochen? 😉

      Ich wünsche gutes Würfelkarma in der neuen Wohnung! 🙂

      P.S. Und immer daran denken: Umzugskartons, die man 2 Jahre nicht geöffnet hat, kann man ungesehen wegwerfen. 😉

      • Ich habe diesmal aufgrund von schlechten Erfahrungen das neue Internet so früh bestellt, dass ich einen Monat lang parallel in zwei Wohnorten Internet hatte – Luxus vom Feinsten! 😀

  2. Als langjähriger CoC – Spieler müsste ich sagen, dass ich natürlich Erfahrungen mit Cosmic Horror habe, aber bezüglich Eurer Definition, dass man nur ein Staubkorn gegenüber der Gegner ist und völlig machtlos ist. Das kann ich nicht unterstreichen. Klar konnte man die Großen Alten nicht besiegen, aber ihre Kulte, kleinere Monster und Pläne vereitelen bzw. besiegen. Wir haben hier eher den pulpigen oder detektivischen Ansatz gewählt.
    Das beispielsweise Warhammer 40K zum Cosmic Horror zählt, habe ich nicht so gesehen, aber dass habe ich auch nie gespielt.

    • Also Warhammer 40K ist ziemlich sicher grundsätzlich Cosmic Horror, aber das Rollenspiel habe ich selbst auch noch nie gespielt. 🙂 Wohl, weil mir das immer albern vorkam, gerade wegen der Bedeutungslosigkeit der eigenen Rolle. Aber das kann natürlich eine totale Fehleinschätzung sein, vielleicht kann uns ja mal jemand aufklären, wie das 40K-Rollenspiel denn funktioniert.

      Es gibt ja viele Rollenspiele, die genau den entgegengesetzten Ansatz wählen, bei der also die Spielfiguren ganz explizit bedeutsam sind. Bei DSA bewirkt man das über die winzig kleine Welt, wo der einzelne dann mehr wiegt, bei Splittermond sind die Spielfiguren vom Schicksal begünstigte Splitterträger.

      Wohingegen man bei Warhammer 40K meinetwegen ein eigenes Panzerkorps haben kann und ist trotzdem nichts wert angesichts unendlicher Gewalten.

      • Das Ziel von Dystopie und Horror ist wohl definitiv ein anderes als die Inszenierung des strahlenden Heroen, der von Sieg zu Sieg eilt. Ob albern da die passende Assoziation ist muss wohl jeder für sich beurteilen.
        Das heißt aber nicht, dass Erfolge nicht möglich wären. Vielleicht besteht der Horror aber in deren Relativierung.
        Die PC kämpfen sich durch zahlreiche Übel bis an die Spitze einer Makropole. Dann stellen sie fest, dass die Nachbarmakropole von Genesteelern übernommen wird. Diplomatie, militärische Stärke, Entschlossenheit und Glück lasen sie jedoch die Oberhand gewinnen. Der Titel des planetaren Gouverneurs ist nur noch Formsache. Doch dann stellt sich heraus, dass eine Schwarmflotte der Tyraniden im Anmarsch ist. Ein Rückzugsgefecht, bei dem die PC Prioritäten setzen müssen. Und dann die Frage erneut auf einem Planeten anzufangen oder vielleicht eine Karriere als Freihändler zu starten.
        Die Skalierung geht im Sinne einer Progression nach oben. Der Horror aber auch.

  3. Dass das Erleben der eigenen Belanglosigkeit postiv wahrgenommen wird, ist schon ein merkwürdiges Phänomen.

    Übrigens sollte man damit aufpassen. Traumatisierte Spieler, die Momente echter Hilflosigkeiten erlebt haben, können sehr empfindlich auf solche Rollenspielsituationen reagieren.

    Ich persönlich mag WH40k deutlich lieber als Cthulhu:

    Zum Einen hat Warhammer deutlich mehr Überspitzung und Metahumor. Es gibt einfach für alles eine weitere Steigerung.
    zum Anderen ist es abwechslungsreicher. Mit „Dark Heresy“ spielt man investigative und infiltrierende Inquisitionshelfer . Mit „Only War“ ist man Kanonenfutter in den endlosen Kriegen mit 1.-Weltkriegs-Feeling. Bei „Freihändler“ führt man ein Raumschiff zu neuen Planeten und Regionen inklusive „Star Trek“-Feeling. Und so weiter. Klar ist man nur ein kleines Licht und Cosmic Horror ist ein wichtiger Teil des Spielgefühls. Aber bis auf „Only War“ machen die eigenen Taten schon einen Unterschied für die direkte Umgebung.

    Ich mochte leider das Regel-System nie. Daher habe ich große Erwartungen an die neue Edition. 🙂

  4. Liebes Eskapodcastteam,
    wieder eine interessante Folge. Vielen Dank dafür!
    Eine inhaltliche Richtigstellung möchte ich hier anbringen: Niklas Luhmann hat an der Universität Bielefeld nicht Philosophie gelehrt, sondern Soziologie. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ursprünglich hat er mal Rechtswissenschaft studiert, aber sich in Soziologie promoviert und habilitiert.
    Cosmic Horror schätze ich nicht besonders als Rollenspielerfahrung. Es ist m. E. auf keinen Fall das „einzig richtige Rollenspiel“, da es das Prinzip der Selbstwirksamkeit der Spielfiguren im Spiel aushebelt. Jeder Teilnehmer weiß schon vorab, dass das Unterfangen aussichtslos ist, weil irgendwo (wenn wir es auf Cthulhu beziehen) die Großen Alten warten. Hier winkt die Cthulhu-Matrix, die die Gefahr birgt, dass die Abenteuer in der Regel auf ein ähnliches Ende herauslaufen. Gruselaspekte hingegen schätze ich schon. Deadlands z. B. hat dort da einen anderen Ansatz. Wiredness hingegen halte ich für ein bereichendes Konzept.

    • @Fabian, interessante These mit der Ausheblung der Selbstwirksamkeit der Spielfiguren! Das ist auf gobaler Spielebene gesehen sicher so. Ich frage mich nur, ob nicht auch ein Reiz im Spiel mit dem Cosmic Horror gerade darin besteht, im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten dennnoch das Maximale herauszuholen oder im Kleinen etwas zu bewirken. Aber natürlich gibt es auch Abenteuer, die genau der Prämisse dieser Aussichtslosigkeit folgen, von denen aber gerade deswegen ein besonderer Reiz ausgeht, der aber sicher weniger auf der Handlungsebene, sondern mehr auf der Erfahrungsebene liegt. Bei Trail of Cthulhu wird hierbei von purist und pulp unterschieden: https://en.wikipedia.org/wiki/Trail_of_Cthulhu

    • Das würde aber bedeuten, dass angesichts des gewaltigen undurchschaubaren und grenzenlosen Kosmos wir alle als reale Menschen keine Selbstwirksamkeit besitzen, weil wir das Universum nicht verstehen…ist ja auch nicht so, oder? Im Endeffekt ist diese „Winzigkeit“ im Angesicht des Universums der Grund warum wir Gott/ Götter erschaffen haben die uns mehr Selbstwirksamkeit suggerieren als wir tatsächlich haben. Deshalb haben die SCs im kosmischen Horror-RPG natürlich auch Selbstwirksamkeit – nur ist diese recht begrenzt und diese Erkenntnis macht das Spiel eben interessant.

      • Interessant, aber wollen wir nicht im Spiel mehr Selbstwirksamkeit erfahren, als im realen Leben, wo wir angesichts von Globalisierung, einem komplexen Lebenszusammenhang und z. B. dem Klimawandel nur im sehr Kleinen Veränderungen bewirken können? Und ist nicht das Spiel, für uns Erwachsene, auch der Versuch aus dem realen Leben zeitweise auszubrechen (eben Eskap …), um uns anders zu erfahren, als in RL?
        @Carsten: Sicher kann es auch einen Erfolg im Scheitern geben, aber das ist m. E. oftmals auch eine typische Lebenserfahrung und ich frage mich eben, warum wir diese im Spiel reproduzieren wollen. Ich schätze im Spiel auch Herausforderungen, aber ich möchte gerne das Gefühl haben, diese gemeinsam mit meinen Mitspielern auch meistern zu können.

  5. @Carsten: Habe ich das am Ende der Folge richtig verstanden, dass für dich die Geistesgestörtheit das Ende des spielbaren Cthulhu-Charakters bedeutet? Aber macht nicht gerade das den Charakter interessant? Nach dem Motto: Ein guter Spielercharakter ist ein verrückter Spielercharakter. Klar, einfach ist das Leben als geistesgestörter Investigator nicht, aber gerade das macht doch den Reiz an Call of Cthulhu aus, oder nicht?

    • @mvdf, ich glaube Du meinst meine Antwort auf die These „Cosmic Horror überspannt den Bogen…“ ab 37:15. Du hast völlig Recht – verrückte SCs zu spielen, macht auf jeden Fall mit den Reiz von Call of Cthulhu aus. Ich habe zunächst davon gesprochen, dass es eine Herausforderung darstellt, im Spiel nach solch einer traumatisierenden Erfahrung als Investigator wieder zurück ins Leben zu finden. Tatsächlich hatte ich mal einen Investigator, den ich drei Jahre lang in einer wöchentlichen Runde gespielt hatte und der zwischenzeitlich stark psychisch beeinträchtigt war, was sich bei ihm in dissoziativen Anfällen geäußert hatte, an die er hernach keine Erinnerung mehr hatte. Dem Investigator ist es aber gelungen, im Spiel durch seine Aktionen und die der Gruppe wieder geistige Stabilität hinzu zu gewinnen, sodass die Störung auch wieder weg ging. Das Cthulhu Regelwerk liefert zum Thema Geistige Stabilität auch ein komplexes Regelgerüst. Am Ende meiner Antwort hatte ich nur einschränkend gesagt, dass es natürlich auch sein kann, dass ein Investigator so geistesgestört wird, dass er unspielbar wird. Gerade aber um diese Gefahr zu wissen macht für mich wiederum einen zusätzlichen Reiz in CoC aus 🙂

      • Hi Carsten! Vielen Dank für deine Antwort. Klar, irgendwann ist ein Charakter in der Tat unspielbar. Aber bis dahin bin ich gnadenlos 😀 Und haue die Stabilitätsproben raus als wenn es kein Morgen gäbe – und das nicht nur bei One-Shots.

        Habe übrigens gehört, dass ihr in der nächsten Folge u.a. Fthagn thematisiert. Ich freue mich darauf.

  6. Eine Art „kosmisches Grauen“ habe ich erlebt, als ich vom übermäßigen Fleischesser zum Veganer geworden bin. Da erlebt man diverse WTF? Momente, weil man Vieles als gegeben hin nimmt und nie hinterfragt. Und plötzlich erkennt man Zusammenhänge und Barbarei direkt vor der Haustüre, die sonst niemand wahrzunehmen scheint. Früher habe ich Veganer selbst verspottet, heute verstehe ich das als unterbewussten Verteidigungsreflex.

  7. War eine sehr interessante Folge! Die Bezeichnung „Cosmic Horror“ war mir gar nicht geläufig, obwohl ich schon im Rollenspielbereich mit Call of Cthulhu in Berührung gekommen bin (aber bisher leider nur wenig) und wir z. B. dieses Jahr für Halloween eine Call of Cthulhu-Runde geplant haben. Prinzipiell reizt mit Cosmic Horror sehr, allerdings nur für Zwischendurch. Ich weiß nicht, ob mich eine wöchentliche Horror-Rollenspielrunde dauerhaft begeistern könnte, da ich vermute, dass sich das Thema irgendwann abnutzt. Außerdem lebt Horror am Spieltisch mehr als andere vom Sich-darauf-Einlassen und wenn das mal am Spielabend nicht gelingt (warum auch immer), wird es mit Horror nichts. Hingegen ein Dungeon Crawl oder „normales“ Abenteuer hängt davon nicht so stark ab.

    Ich halte also Cosmic Horror vor allem für oneshot-geeignet.

  8. Als Spieler habe ich da leider nur sehr begrenzte Erfahrung: Horror hab ich oft schon als Genre gehabt, aber (auch in Cthulhu) eigentlich nie so recht den Cosmic Horror.
    Eine schöne Begegnung hatte ich kürzlich aber bei der Recherche doch: Für ein Projekt habe ich mich über den Großen Alten „Ythogtha“ schlau gemacht, ein Verwandter Cthulhus, der von einem der Autoren im Cthulhu-Mythos beschrieben wird (nicht Lovecraft selbst). Und da gibt es eine Ingame-Quelle, uralte Tafeln vom versunkenen Kontinent Mu. Ein Priester erweckt dort Ythogtha über einem über-riesigen Meeresspalt und schaut mit an,wie sich ein Nerg mit einem riesigen Horn aus der Tiefe erhebt. Und daneben noch einer und noch über. Was – O mein Gott – sind das für Berge? Bis es ihm dämmert: Es sind nur die Finger Ythogthas, die um den Rand des Spaltes greifen, um sich daran hochzuziehen. Der Priester war so geschockt, dass er nach Tibet floh, während der Kontinent unterging. Und das Cthulhu-RPG war mit diesen Dimensionen (die müssen da ja trotz allem auch Werte usw. dafür setzen…) wohl so überfordert, dass Ythogtha nur die Illusion von enormer Riesigkeit in den Köpfen der Opfer erzeugt 🙂

  9. Hi,

    klasse, dass ihr euch dem Thema so eingehend gewidmet habt. Nachdem Cthulhu immer wieder angeschnitten wird, war das eine tolle Ergänzung.

    Und scheinbar sind Cthulhu Cons etwas, dass man dringend erlebt haben sollte 🙂

    Erfahrung mit Cosmic Horror habe ich bisher nicht aber „Was ewig liegt“ für Pathfinder wartet bereits darauf, dass sich das ändert.

    Ansonsten kann ich nur zustimmen, dass auch Warhammer 40k mit seinen Tropes des übermächtigen, grauenerregenden Fremden eine Menge für das Genre hergibt.

    Beste Grüße,
    Robert

  10. Cosmic Horror? Na klar. Ich werde niemals meine ersten Cthulhu-Spielrunden vergessen, nach denen ich als Jugendlicher, tief in der Nacht, alleine durch die einsamen Straßen nach Hause ging. Mich an jeder Straßenecke nervös umblickend, über mir die klaren Sterne und in mir die Erkenntnis, dass jegliches Wirken meines Charakters letztlich völlig bedeutungslos bleiben würde.
    Er reizt mich immer wieder, der kosmische Grusel, oder wie auch immer man ihn nun nennen mag. Selbst bei sonst so unverdächtigen Rollenspielen wie DSA kann man ihn doch wunderbar einbauen.
    Auch im Alltag erlebe ich ihn häufig. So zum Beispiel, wenn ich wieder unvernünftigerweise im Spieleladen meines Vertrauens zu viel Geld liegen gelassen habe und für die nächsten Tage nur noch Pilze und Chiasamen zu Essen da sein. Egal, hauptsache Lesestoff.
    Ein empfehlenswertes Buch kosmischen Grauens, aber überaus wohlschmeckender Paralleldimension ist das Veganomicon (verlinke ich nicht, da ich nicht weiß, ob das hier zulässig ist). Das apokalyptische Buch köstlicher Pflanzennamen, die zuhauf für den täglichen Schmaus gevierteilt werden. Muahaha. Schauderlich gut.
    Niklas Luhmann hat mich übrigens durch mein gesamtes Studium begleitet. Besonders seine Systemtheorie. Dank eurem schönen Podcast mache ich mir gerade Gedanken, ob Luhmann Rollenspielsysteme tatsächlich als Systeme bezeichnet hätte. Vielleicht eher als Modelle. Ich werde mal am Wochende darüber meditieren.
    Mich interessiert noch, ob es Tipps zum Leiten von Tales of the Scarecrow gibt? Ich überlege gerade auch, ob ich es nicht um Halloween herum leiten soll, und würde da gerne von eurem Erfahrungsschatz profitieren.
    Liebe Grüße
    David

    • Hi David, da ich das Vergnügen hatte schon schöne Runden Tales of the Scarecrow Leiten zu dürfen, hier mal ein paar Sachen, die du beachten solltetst.
      – Bring die Gruppe in leichte Bedrängnis zu Anfang z.B Hunger, müde, Panne usw. so dass die Hütte verlockend ist und sie von selbst reingehen.
      – Verstricke die Gruppe im Vorfeld so, dass jeder irgendjemand hat, auf den er aufpasst (müssen nicht jeder mit jedem sein)
      – Die Geschichten der Vogelscheuche sollten geschrieben werden, ohne dass geredet werden darf, das erhöt die Spannung.
      – Erlaube sofortiges Steigern!
      – Die Bücher, die gefunden werden, sollten als wirklich krass rüberkommen, also göttliche Erkentnis wie Buddha und kosmisches Verständnis wie Doctor Who .
      – Halte den Ekelfaktor ständig anwesend, das bringt ein Gegengewicht zu der Bedrohung durch die Vogelscheuche und lässt nicht alles Lächerlich wirken.
      – sei nicht so hart mit den Gegnern, gib den Spielern viel Raum, um zu überlegen, aber zwinge sie gern zum zurückziehen.

      wenn noch jemand Tipps hat gern hier anhängen
      Bitte auf Spoiler aufpassen!
      Freue mich auf deinen Erfahrungsbericht
      Viel Spaß beim Zocken

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