Folge 120 – Massive! Multiplayer! Online! (Interview)

Von wegen Nischenhobby: Jeden Tag sind Hunderttausende mit vollem Einsatz dabei! Allerdings nicht mit Stift und Papier im behaglichen Wohnzimmer, sondern mit glühender Maus und auf internationalen Servern. Der Spielejournalist Jürgen Horn von Mein-MMO.de (ehemals Gamestar) erklärt uns die wilde Welt der MMORPGs, die keineswegs mit World of Warcraft ihren Zenit hatten. Jetzt nur noch schnell 25 Tigerfelle grinden und schon geht die Folge los!

Cast: Martin, Jürgen Länge: 01:13:01

Inhalt:
04:07 „DnD ist DSA in blöd“: jemand, der es wissen muss, redet Tacheles! 😀
17:03 Zocken, Schreiben, Zocken: vom Glück und der Gnade, Spielejournalist zu sein
23:44 Looten, Grinden, Socializen: Faszination und Zauber von MMORPGs
42:58 erstarrte Computerwelten waren gestern: Emergenz und Freiheit durch Phasing
54:50 Endkampf der Rollenspiel-Prinzipien: Pen & Paper vs. MMORPGs!
54:50 von WoW zu P&P: kann und soll Pen & Paper sein Nischen-Dasein verlassen?

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenke: Täuscherland (Redaktion Phantastik)
Mäzenatin: Tanja (Emporion of Games)
Beantworte in den Kommentaren bis zum 26.05.2019, 24 Uhr, die folgende Frage: „Wie stehst du zu MMORPGs? Wie sind deine bisherigen Erfahrungen damit?“ oder stelle Jürgen eine Frage. 🙂

Links:

Mein MMO
Jürgen Horn (geborener Stöffel, und sein Team
„ESO spielt man wie Skyrim“ (Mein MMO)
„Das ideale Rollenspiel für frischgebackene Väter“ (Mein MMO)
Mein-MMO-Discordserver
„Eve Online Spieler vernichten Schiffe im Wert von 200 000 Euro“ (Der Spiegel)
„Größte Schlacht bei Eve-Online, die Server halten“ (Mein MMO)
Phasing
DnDiesel
Affendämon Tsu – Vorbildrollenspieler, YouTube Legende
Monstersandexplosions (Twitch)

[ Download der Folge als mp3 ] [ Archiv ]

15 Gedanken zu „Folge 120 – Massive! Multiplayer! Online! (Interview)

  1. Ich habe als Jugendlicher eine Hassliebe zu WoW entwickelt und habe immer mal wieder gesuchtet und immer mal wieder abgebrochen.
    Das Star Wars Mmorpg SW The old republic habe ich auch ausprobiert.
    Als ich dann viel zu spät pnp entdeckt habe, konbte mich dieses Rollenspiel nicht mehr reizen und ich lege meinen Fokus voll und ganz auf pnp.

  2. Ich habe mangels Highendcomputer nur langsame Computerspiele spielen können, also auch keine Onlinerollenspiele. Mit WoWs-Vorgängern und Nachfolgern habe ich nur die negativen Erlebnisse, sprich Bekannte, die solange sie WOW-Spieler waren nichts mehr gebacken bekommen haben. Oder man besuchte wen anderes und der war aber die nächsten fünf Stunden damit beschäftigt in einer Senke bei EverQuest Spinnen todzuschlagen. Das war sehr abschreckend. Es machte auch keine Lust , dass selber so Zeitaufwendig zu spielen.

    Da ich aber auch anfällig für suchterzeugende Spiele bin, wie Einzelspieler Warcraft oder Diabolo, habe ich die Finger davongelassen.

  3. Okay, diese Folge fand ich sehr viel spannender, als ich zuerst dachte.
    Daher jetzt viele Punkte und unten eine Frage an Jürgen.

    Ich spielte noch nie ein MMO. Als WoW rauskam, war ich mitten im Studium. Und ich kannte mich selbst zum Glück gut genug, dass ich sofort wusste: Entweder studiere ich jetzt erfolgreich oder ich mache mich spielsüchtig und scheitere. Ich war damals so ein Vollblutspieler, wenn ich damit angefangen hätte. wäre ich heute arbeitslos.
    Mittlerweile könnte ich mir das bestimmt gönnen, aber mit Frau und Kindern habe ich begrenzt Zeit. Und dann gewinnt Tischrollenspiel für mich wegen seiner Flexibilität.

    Der Unterschied zwischen Aventurien und den Welten von D&D (vor allem Vergessene Reiche) ist schon ziemlich deutlich. Bei DSA ist die Frage: „So sieht die Welt aus, was spielen wir darin?“ In D&D dagegen: „Das wollen wir spielen, wie bauen wir eine Welt drum herum?“
    Deshalb sind die VR total spannend auf der Ebene heroischer Ereignisse. Aber wie irgendwelche Leute darin leben können, ergibt einfach keinen Sinn. Ich wollte letztens einen Kleriker erstellen und hatte eine Hintergrundgeschichte im Kopf, um ihn zu einem Anhänger der Gottheit der Familie zu machen. Ich nahm ganz naiv an, die müsse es doch geben. Familien sind sehr wichtig für das Leben der meisten Leute und Religionen reflektieren das. Von Hestia und Vesper über hinduistische Gottheiten, bis zu katholischen Heiligen.
    Aber natürlich gibt es so eine Gottheit in den Vergessenen Reichen nicht. Die VR haben Gottheiten für Spielerfiguren – von Kämpfern bis Magiern, sogar für spezielle Drow usw. Aber für normale Leute funktioniert die Welt einfach nicht.
    (Man sieht eure Distanz zu D&D übrigens schon an der Annahme, ein oranges Regelwerk müsse Myranor sein. Mir fiel als erstes AD&D ein.)

    Der anhaltende Erfolg von WoW wird hier von Matthew Colville sehr gut erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=xWUJh2pfmF0

    Das Thema Relevanz der Handlungen sehe ich im Videospiel immer noch kaum vertreten. Darüber täuschen Spiele gerne hinweg, in dem sie die wenigen Entscheidungen und Optionen besonders extrem machen.
    Ja, du kannst die ganze Stadt mit der Atombombe sprengen oder nicht. Aber du kannst den Hohepriester nicht verführen, um die Bombe zu entschärfen. Du kannst die Bombe nicht klauen, um eine ganz andere Stadt zu sprengen. Du kannst die Bevölkerung nicht mit einer Missionierungskampagne zu einer anderen Religion bekehren. Usw.
    Der digitale Entscheidungsbaum hat weiterhin nur wenige Knoten und wenige Zweige.

    Die Freiheit, die Tischrollenspiel bietet, scheint mir auch eines der Hauptargumente, um Videospieler mal an den Tisch zu bringen.
    Let’s Plays sind hier ebenfalls sehr bedeutend. Die nehmen mittlerweile einen enormen Stellenwert im Hobby ein. (Wäre übrigens mal ein Thema für den Eskapodcast wert.) Ich befasse mich mit ihnen und ihrem Einfluss sehr gerne.
    Sie zeigen einfach sofort, wie Rollenspiel geht. Aber auch etablierte Rollenspieler können hier viel lernen, wie man es noch anders machen könnte. Vor allem, wenn man amerikanische Runde beobachtet, sieht man auch deutlich die Unterschiede in der Spielkultur. Wirklich spannend.

    Zum Schluss eine Frage an Jürgen: Videorollenspiel und Tischrollenspiel haben ja in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich viel Überlappung. Komplexes Charakterspiel oder unerwartete Taktiken können Rechner nicht gut; Dungeons, schnelle Kämpfe, komplexe Mathematik und geile Grafik können Rechner viel besser als Menschen.
    Daher frage ich mich, ob das Videospiel die Butt-Kicker im Tischrollenspiel reduziert, entweder indem es diese Spieler abwirbt oder indem es die ökologische Nische einschränkt, die sich Tischrollenspiel suchen muss.
    Was meinst du dazu?

    • Wie würdest du denn die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Spielrunden beschreiben? Ich finde das Thema sehr spannend, werde mir nur selbst eher keine Videos angucken, weil mir Amerikaner oft zu schnell und unsauber sprechen um da mitzukommen.

      • Über die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Rollenspielkultur (und wie sie sich in LPs zeigt) müsste ich mal einen ganzen Artikel verfassen. Diese Kommentare sind dafür ein wenig knapp. Sollte also großes Interesse bestehen, muss ich mir mal eine Veröffentlichungsplattform suchen.

        Deshalb halte ich mich an Pierre de Fermat und biete hier nur knapp die Endergebnisse:
        1) Die amerikanische Szene ist mehr von Innovation geprägt, die deutsche mehr von Verbesserungen.
        Indy-Systeme wie Fate hätten nicht in Deutschland entstehen können, aber so konsequent ausgearbeitete und verfeinerte Welten wie Aventurien können die Amerikaner dafür nicht gut.

        2) Die amerikanische Grundhaltung ist viel positiver als die deutsche. Dafür ist sie gelegentlich geheuchelt positiv. Der deutsche Rollenspieler ist da härter aber ehrlicher.

        3) D&D ist der große Platzhirsch. Der sehr große.
        Wir vergleichen die Stellung von DSA gerne mit der von D&D, aber das ist nur bedingt richtig. DSA ist in Deutschland das führende System, aber sein Anteil ist viel kleiner als der von D&D. Hinter DSA kommt in Deutschland bald das nächste System. Hinter D&D kommt in den USA lange Zeit gar nichts.

        4) Das amerikanische Rollenspiel ist viel kampflastiger.

        5) Let’s Plays (in im Englischen übrigens eigentlich „Actual Plays“ heißen) sind viel weiter fortgeschritten, sowohl was die technische Qualität angeht, als auch was die Vermarktung und Zugänglichkeit angeht.

        6) Dazu kommen noch jede Menge kleine Amerikanismen, die vor allem der amerikanischen Kultur geschuldet sind. In aller Kürze: anderer Umgang mit Sexualität und Nacktheit, anderer Umgang mit Schusswaffen, jede Menge Anachronismen (es ist ein trauriges Klischee, aber die meisten Amerikaner haben wenig Ahnung vom Mittelalter und bauen ständig Elemente aus dem Wilden Westen ein, die in die Gesellschaft und den technischen Stand gar nicht passen), Kultur und Rasse werden anders gedacht (z. B. sind Weiße eine Gruppe und Slawen gibt es eigentlich nicht; außerdem glauben die Amerikaner, sie spielten europäische Mythen, auch wenn sie nicht näher dran sind als L5R an asiatischen) und der Umgang mit Nazis ist ein anderer.

        • So ein ganzer Artikel dazu wäre sicher interessant.

          Ich bin erstaunt, dass DnD soweit vorne liegt, ich dachte immer, dass da Shadowrun doch bald dahinter kommt.
          Und zumindest die Welt von Shadowrun kommt mir auch sehr detailliert vor. Das andere ist mir aber beim Durchsehen der DnD Regeln auch schon aufgefallen, bei den Zauberern kann ich mir mit dem Slotsystem nicht vorstellen, wie die in einer Fantasywelt arbeiten. Im Gegensatz zu den Gildenmagiern in DSA. Aber gut ich dachte auch es gäbe noch richtige Alternativen zu DnD im amerikanischen Markt.

    • Hi!
      Hmm, gute Frage. Ich denke, dass Leute, die nur kämpfen und grinden wollen, ohnehin im Pen&Paper keine große Freude haben und dann echt eher bei Computerspielen hängen bleiben.
      Aber die klassischen Power- und Progress-Gamer, also die, welche vor allem eine Herausforderung im Spiel suchen und optimale Helden bauen wollen, aber immer noch die Freiheiten eines P&P-System schätzen, die haben ja nach wie vor genug P&P-Spiele, in denen sie sich austoben können.
      Denke also nicht, das die jetzt groß in Computerspiele abwandern und nur noch da aktiv sein werden. Eher denkbar, das sie beides machen. Unter der Woche abends in WoW oder Path of Exile grinden und am Wochenende dann die Pathfidner Gruppe im Riesen-Dungeon.
      Was ich übrigens noch vergessne habe: Es gibt andersrum ja auch Pen&Paper-Systeme, die wiederum von MMORPGs beeinflusst sind. Das neue HeXXen 1733 zum Beispiel. Das is sehr taktisch angelegt und hat die klassischen MMORPG-Klassen wie Tank, Schadensausteiler oder Supporter.

  4. Ich habe mal vor Jahren WoW aufprobiert und ich fand es eher langweilig, sammler 50 Wolfsfelle, Sammle 50 Pflanzen X usw.
    Vollkommen uninspiriert. Vielleicht ist das heute oder im späteren Spiel anders, aber dafür war mir meine Zeit zu schade, heutzutage habe ich eh keine Zeit mehr für MMOs egal welcher Art und darum konzentriere ich mich lieber auf P&P, das macht mir eh mehr Spaß.

  5. Tolle Folge!

    Das erste MMORPG, mit dem ich Kontakt hatte, war Everquest. Da war ein Bekannter damals quasi Vorreiter, weil er schon durch Everquest völlig (realweltlich) sozial abgekapselt und verwahrlost war, wie es erst Jahre später durch WoW „salonfähig“ und zu einem relativ verbreiteten Problem wurde 😀

    Mechanisch haben mich Onlinerollenspiele nie überzeugt.
    Zu Beginn grafisch schlecht, mit grauenhaftem Interface und Effekten wie Heuschreckenschwärmen von Spielern, die das Gebiet kahl fressen, wo man gerade grinden müsste, aber keine Monster abbekommt…und mit der Lösung mit Instanzen hat man dann mehr oder weniger eingestehen müssen, dass das ursprüngliche Konzept mit der Riesenspielerzahl einfach nicht funktioniert und man das Ganze in kleine Gruppen unterteilen muss, die alle für sich spielen.
    Obendrauf hat mich meine damalige Shadowrun-Runde für MMORPGs verdorben – nicht, weil wir so viel gespielt haben, dass ich schlicht keine Zeit mehr hatte (obwohl dafür gefühlt nicht viel gefehlt hätte 🙂 ), sondern aus Designgründen.
    An Shadowrun gefiel mir z.B., dass es keine Stufen und Klassen hatte und „Combat as War“ (auch wenn ich den Begriff damals nicht kannte) so gut unterstützt hat.
    Da waren Onlinerollenspiele mit ihren festen Gruppenrollen, genau passend bemessenem Herausforderungsgrad und aufgrund des Grinds massiv überbetonter Level-Mechanik für mich immer ein „technischer“ Rückschritt.
    Dazu kamen mangelnde Freiheitsgrade und die fehlenden Einflussmöglichkeiten auf die Welt – eine „personalisierte“ Welt mit den Folgen der eigenen Entscheidungen kann es da prinzipbedingt nicht oder nur als Krücke geben.
    Um das Fallout-Beispiel und Lichtbringers Beitrag aufzugreifen (auch wenn das ja sogar ein „richtiges“ PC-Rollenspiel ist und kein MMORPG): Da freut man sich schon wie ein Schnitzel, dass man die Bombe zünden darf und das tatsächlich Konsequenzen hat. Aber im P&P würde man sich bei gleicher Umsetzung schwarz ärgern, was der SL einen alles nicht mit dem Ding tun lässt und bei genauer Betrachtung ist das spielerisch nicht sonderlich toll umgesetzt, weil man zum Zeitpunkt der Entscheidung die tatsächlichen Folgen für den weiteren Spielverlauf nicht absehen kann. Also davon abgesehen, dass man sich intuitiv denken kann: Atombomben sind irgendwie schlecht 😉
    Mit dem Ergebnis, dass – wie ich vermute – viele Spieler aus Spieltrieb und Sensationsgier das Ding mal zünden und sich freuen, dass es geht, aber dann doch noch mal neu laden, die „gute“ Entscheidung zur Entschärfung treffen und damit weiter spielen.

    Unterm Strich waren und sind mir dann „Action-RPGs“ wie Diablo & Co. lieber: Da habe ich meine Ruhe, muss mich nicht ständig mit Sachen abseits des Spielkerns befassen und es wird nicht von irgendwelchen Seiten behauptet, dass das Spiel mehr wäre als ein interaktiver Bildschirmschoner 😉

    Den Vergleich Onlinerollenspiele und P&P sehe ich wie Jürgen:
    Das bedient einfach völlig unterschiedliche Ansprüche und kommt sich nicht groß in die Quere.
    Daher sperre ich mich auch immer gegen die Behauptung, MMORPGs hätten dem P&P das Personal abgegraben, weil sie bestimmte Spieltypen bzw. Spieleransprüche so viel besser bedienen – als bekennender Buttkicker müsste ich da ja zur Kernzielgruppe gehören, aber das gibt mir so gar nichts.
    Der Knackpunkt war und ist da „nur“ das Suchtpotential und nicht der Umstand, dass es (für bestimmte Spielertypen) die „bessere“ Form des Rollenspiels wäre. Genau so gut hätte Kin-Ball durch die Decke gehen können und die Leute hätten sich deswegen keine Zeit mehr für P&P genommen.

    Aber diese Diskussion hat sich ja dankbarerweise weitestgehend erledigt und durch (extrem pauschal:) „das Internet“ bekommt P&P jetzt wieder ordentlich Nachwuchs.
    Da stört mich als Spielmechanik-Snob nur noch, dass das im Schwerpunkt ausgerechnet mit D&D 5 passiert und ich sehe da schon die nächste D20-Schwemme und -Blase kommen. Aber das ist ein anderes Thema (ggf. irgendwann mal auch für den Eskapodcast 😉 ).

  6. Ich hatte in meiner Schulzeit noch ein paar MMORPGs angetestet, aber bin bei keinem länger hängen geblieben. Ich denke ich hatte einfach die falschen Erwartungen, für mich las sich das immer wie PC-Rollenspiele alle Final Fantasy X oder Star Wars Knights of the old Republik mit vielen Spieler gleichzeitig. Das kann es natürlich nicht erfüllen, die Story in MMOs ist dagegen ein Witz.

    Auch das von Jürgen gelobte SW TOR konnte mir nicht das geben, was ich wollte. Ich hatte davor wahnsinnig gern KOTOR 1 und 2 gespielt und war erstmal enttäuscht als es hieß es kommt kein Teil 3 sondern ein Online Spiel. Gut angetestet hatte ich es trotzdem, nur kann es einfach nicht, dass bieten wie die Singleplayerteile.

    Meine Suche nach dem richtigen MMO hatte ich dann mit Beginn von DSA aufgehört. Da ich das mittlerweile auch online über die Drachenzwingen spiele heißt es, wenn meine Freunde Zeit haben DSA und wenn nicht ein Singleplayerspiel. Bzgl Konsequenzen gefiel mir Witcher 1 (2 und 3 habe ich noch nicht gespielt, wollte zuerst noch die Bücher lesen)

  7. Hello 🙂
    Ich habe ja schon via Facebook und Twitter meinen Blogpost als Antwort mitgeteilt, lasse aber den Link gerne auch nochmal hier da. Es ist ein sehr interessantes Interview! Ich war damals schon leidenschaftlicher Rollenspieler, und natürlich hat das auch bei meinen MMORPGs eine Rolle gespielt. Deshalb bin ich bei WoW nur auf einem der sogenannten Rollenspielserver unterwegs gewesen und dort haben sich zumindest damals viele SpielerInnen wirklich bemüht, Ambiente und Rollenspiel zu betreiben. Bei DAoC gab es das nicht und als ich in der Gilde mal vorgeschlagen hatte, man könnte doch mal einen Rollenspielevent (im Spiel) veranstalten, musste ich erstmal erklären, was Tischrollenspiel überhaupt ist. Interessant, dass hier offenbar nicht zwingend dieselbe Zielgruppe unterwegs war. Letztendlich war mir die Sogwirkung der MMORPGs zu groß, die Auswirkungen auf das Sozialleben zu gravierend, als dass ich zum dauerhaften Fan wurde. Insbesondere die erste Erweiterung bei WoW hat mir hier die Augen geöffnet, als es quasi für alle „neu“ losging und die „Errungenschaften“ (oft stundenlange Arbeit) damit entwertet wurden. Ich weiß noch, dass in Foren oft sehr ausführlich über Sinn und Unsinn der eigenen Lebenszeit online zu verbringen diskutiert wurde. Wie das heute ist – keine Ahnung. 🙂

  8. Wieder ein nettes Interview mit einem sehr sympathischen Jürgen Horn!

    Zur Frage: Ich habe mehrere Jahre WoW gespielt, weil mein Freundeskreis das gespielt hat. War okay, aber nie Herzblut. Pokemon go spiele ich immer noch gelegentlich, aber auch das ohne große Begeisterung.

    P&P dagegen liebe ich seit 18 Jahren. 🙂

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