Folge 93 – Layout, Artwork, Kartentaschen: Geheimnisse der Buchmacherkunst

Hardcover, Lesebändchen, Goldschnitt: Sind Rollenspielbücher schnöde Container für Gebrauchstexte oder erzeugen aufwändige Cover und Farbdruck einen eigenständigen Wert? Ist die Kartentasche einen saftigen Aufpreis wert? Spielt es sich besser mit Kunstledereinband? Welches Geräusch macht eine Illustration, wenn ein Buch im Schrank umfällt, und keiner ist da, der es hört?

Cast: Martin, Holger, Carsten, Dominik Länge: 51:46

Inhalt:
00:54 bewusstseinserweiternde Rollenspielkunst vs. traumatisierende Grässlichkeiten
13:50 Innenillustrationen, die kaum einer sehen darf: Rollenspiel-Buchtkunst & Hermetik
15:01 Hochpreisigkeit durch Hochwertigkeit: der Sargnagel des Hobbys?
19:07 Katzen im Weltall in der neuen Edition: Querformat, Fellbezug, PopUp-Elemente
22:39 Das Cover: Einfallstore in die Welt der Fantasie oder Generika?
31:45 Die Illustrationen: Träger des Sense of Wonders oder überschätze Kleinkunst?
39:45 Das Layout: heimlicher Design-Hauptleistungsträger oder total egal?
51:19 strategische Gedanken zum Podcast-Design

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenke: Dungeons and Dragons 5: Monster Handbuch (Wizards of the Coast)
Mäzenaten: Tanja (Emporion of Games)
Beantworte in den Kommentaren bis zum 13.05.2018, 24 Uhr, die folgenden Fragen: „Wie wichtig ist dir die Buchkunst in Rollenspielbüchern? Hast du ein Lieblings-Cover?“

Links:
Uğurcan Yüce
Rollenspiel-Cover im Wandel der Zeit
World of the Lost (Lamentations of the Flame Princess)
Eskapodcast – Folge 49: Ist Rollenspiel Kunst?
Josh Kirby (Scheibenwelt-Cover)Josh Kirby (Scheibenwelt-Cover)
Bizarre Beincover Teil 1: Findet das Bein der Göttin!
Bizarre Beincover Teil 2: Alba – für Bein und Krone!
Turbo Fate
Malmsturm – beispielhafte Innenillustration
Mephisto (Magazin)
nichteuklidisches Rollenspielbuch
Heute (29.04.) ist Welt-Grafiker-Tag!
Eskapodcast – Folge 65: Metal Heroes and the Fate of Rock (Interview)

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41 Gedanken zu „Folge 93 – Layout, Artwork, Kartentaschen: Geheimnisse der Buchmacherkunst

    • Auf jeden Fall! Hatte Degenesis – u.a. neben Opus Anima – auch als „Anschauungsobjekt“ für den Cast dabei. Irgendwie haben es diese Werke dann doch nicht in die Folge geschafft, obgleich sie es definitiv verdient hätten!

  1. Ich fand die Yüce Cover auch sehr gut. Ansonsten ist Shadowrun zu erwähnen: nach großartigen Covern der 1. und 2. Edition (Core Rulebook, Sprawl Sites, Shadowtech) gab es in der 3. ein paar ganz miese (Rigger 3, Cannon Companion, Core Rulebook…). Die 4. war solala, die Cover der 5. Edition gefallen mir wieder sehr gut.

  2. Da kann ich mich mit einem weiteren Fasa-Produkt anschließen. Das Cover der ersten englischen Earthdawn Edition war eine echt Erweckung. Zusätzlich hatte das Buch eine ausklappbare Karte auf den letzten Seiten, die mir erst nach mehrmaligem Durchblättern aufgefallen ist. Sowas hatte mich schon bei den „Herr der Ringe“ Büchern enorm angesprochen.
    Generell finde ich es sehr wichtig, dass die Illustrationen und die künstlerische Gestaltung des Buches den Inhalt wiederspiegeln und die Atmosphäre aufgreifen. Sowas kann man schon durch geringen Aufwand, wie z.B. durch einen durchgehenden Schmuckrand erreichen.
    Den übelsten Fehlgriffen für mein ästhetisches Empfinden wurde ich in Warhammer und Vampire Produkten ansichtig.

  3. Nur als Hinweis: Wenn ihr die von euch erwähnten Cover hier gleich verlinkt (geht das?), das wäre natürlich super convenient. 🙂

  4. Bei Regel- und Quellenbüchern ist mir Artwork schon sehr wichtig. Schon als Kind fand Ich es toll die Dinger einfach nur durchzublättern und die Bilder anzusehen. Das macht mir auch heute noch viel Spass
    Ich mag die Codex/Armeebuch Cover von Games Workshop sehr.
    Einige sind nicht so toll, es gibt aber auch andere mit wahnsinnig vielen Details. Überhaupt macht GW in Sachen Artwork super Arbeit. Hier mal exemplarisch einige Links:
    https://goo.gl/images/opdRPU
    https://goo.gl/images/z7t1E5
    https://goo.gl/images/sb1gnv
    Auch viele Magic Karten fand ich damals super desingt.
    Ciruelo Cabral möchte ich hier besonders heraus heben.(wenn man auf Drachen steht)
    https://goo.gl/images/oNVgzq

    • Die Magic-Karten sind wirklich oft sehr gut designt, was ja wegen der geringen Größe der Karten nochmal stärker etwas Besonderes ist.
      Leider fallen dann die hässlichen Karten immer ganz besonders auf. 🙂

  5. Für mich ist mittlerweile das Layout besonders wichtig geworden, da man bereits hier sieht wieviel Verständnis für die Materie aufgebracht wird. Sei es weil es mir die Arbeit als Leser erleichtert und gute Hilfestellungen bietet oder schon hier Flair vermittelt.
    Erwähnenswert sind mMn drei Werke besonders, nämlich:
    „Ptolus – City by the Spire“
    „Zeitgeist – The Gears of Revolution“
    Dungeon Crawl Classic -GRW

    Die ersten beiden Werke unterscheiden sich darin dass das eine ein Stadtsetting beschreibt (inkl Dungeons etc) und das zweite eine riesige Kampagne ist. Beide Werke schaffen es aber durch das Layout, das man sich sehr schnell zurechtfindet und Inhalte schnell findet. Wirklich grandios!
    DCC ist von der Struktur teilweise so schräg (allein das Inhaltsverzeichnis) dass man sowas mögen muss. Auch die Bebilderung ist innerhalb des Buches so unterschiedlich vom Stil- aber das vermittelte Flair passt so hervorragend zum Spielinhalt das ich es mir gar nicht anders vorstellen kann.

  6. Mein Lieblingscover ist … sind alle Cover von Brom und Larry Elmore. Allerdings habe ich „nur“ Shadowrun 1ed. von Elmore und GURPS Deadlands von Brom.
    https://www.google.de/search?q=shadowrun+larry+elmore&tbm=isch&source=iu&ictx=1&fir=zFrTK63Ha9PYZM%253A%252Ct0sBvu6yX1cGEM%252C_&usg=__mdjVv0zMVQZIjwPR0zNDxpooW5s%3D&sa=X&ved=0ahUKEwjczYOr5OHaAhXR_KQKHU2jD7oQ9QEILDAA#imgrc=p2_htHcITaR9dM:&spf=1525083931195

    Furchtbare Cover sind viele von den OSR Rollenspielen, die den Stil eines laienhaften Zeichners nachahmen. Ich weiß zwar, dass die so gewollt sind, aber schön finde ich sie trotzdem nicht.
    Ebenfalls schlecht, aber nicht furchtbar finde ich Cover von RSP zum Film, die dann Filmfotos nutzen. So was spricht mich nicht an.

    Wichtig finde ich, dass man Infos wiederfindet. Das fällt beim ersten Lesen gar nicht auf, aber wenn ich im Spiel oder während der Vorbereitung was suche und es sich um einen Fließtext handelt, findet sich nichts mehr…
    Ein Index und ein Inhaltsverzeichnis und kleine Kapitel, die Kerninfos fett oder unterstrichen anzeigen sind super.

  7. Hm, also da ich ziemlich auf ein System fixiert bin (für mehr mangelt es mir an Zeit), habe ich fast nur DSA Produkte. Aber was ich schon immer mochte, sind die Buchrückenbilder. Ich liebe die Rückseite der grünen Reihe. Immer wenn ich am Regal vorbei gehe und das Bild sehe, schweifen meine Gedanken kurz nach Aventurien. Herrlich!

  8. Zur Fragestellung: Ist das Buch nur für den SL? Sind die Zeichnungen und das Layout somit nur für eine Person, den SL?
    Das finde ich etwas befremdlich, denn ich gehe davon aus, dass alle oder die meisten das Grundregelwerk haben sollten. Dann hat der Spieler des Magier, Rigger, Cyberwarenutzer, Hacker usw., hat sein Buch mit den Sonderregeln, vielleicht auch noch der SL usw. Zumindest wenn man ein System länger spielt.
    Dass die ganze Mühe, die in ein Abenteuer- Band gesteckt wird, vornehmlich für den SL ist, da stimme ich zu. Finde ich aber auch schade, weil das ja meist nur einmal geleitet wird, es sei den man hat mehrere Gruppen.

    • Das wäre wirklich mal eine interessante Frage – es würde mich nicht überraschen, wenn weniger als 50% der Spieler in einer Gruppe außer dem SL auch das Grundregelwerk des bespielten Systems ihr Eigen nennen würden. Aber ich finde es ebenfalls gut, wenn möglichst viele Spieler das besitzen und auch zumindest teilweise gelesen haben – dadurch wird dem SL einfach einiges abgenommen.

      • Ich spiele seit langem mit den selben Leuten, das selbe System . Alle leiten auch mal. Da ist meine aktuelle Gruppe sicherlich nicht repräsentativ.
        Aber früher war üblich, dass die meisten mitspieler die Grundregeln/ das spielerhandbuch und den spezialregel der charakterklasse besitzen.
        Damals kam aber auch nicht‘ jede Woche‘ ein neues RSP auf den Markt.

  9. Hallo zusammen,
    ihr habt nicht DAS schlichtweg hinreißenste Artwork von „Engel“ erwähnt o.O. Also das hat mich aus den Socken gehauen, ich finds großartig. Naja ansonsten tu ich mir ein bisschen schwer, da ich keinem Künstler vor den Latz hauen will der sich sicher viel Mühne mit seinen Zeichnungen gegeben hat.Ist ja auch Geschmackssache. Aber alles von Vampire geht für mich gar nicht. Wie könnt ihr im übrigen Malmsturm erwähnen ohne den tollen Zeichner Björn Lensig zu nennen;-) und wo wir gerade beim Thema sind – 80 Euro ist ja noch recht günstig für ne Lederausgabe. *Ins Bücherregal guckt wo eine Malmsturm Autoren Ausgabe des Herrn Angus steht* *Augenroll*.
    Sonst gefällt mir eigentlich fast immer alles von den D&D Zeichnern, mir fällt jetzt zumindest Spontan nichts ein was mir da nicht gefallen würde. Und was so in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist: Numenera, Degenises (das hätte ich mir beinahe nur auf Grund des Artworks gekauft) Fragged Empire, Beyond the Wall, Malmsturm, Magun und natürlich Tales from the Loop. Ein gutes Layout find ich verdammt wichtig, ich hab in letzterzeit ein paar „Erstlingswerke“ gelesen wo die Schrifft dann bis zum ende des Papiers ging. Das ist wirklich anstrengend zu Lesen. Layout Technisch find ich auch Mindjammer schwierig.

    Liebe Grüße
    Sabrina

  10. Ich fürchte, was die Buchkunst angeht, bin ich Kunstbanause. Mir ist Lesbarkeit am wichtigsten. Abbildungen sind nett, aber nicht nötig.
    Ich gehe sogar soweit, dass ich Graustufen der Vollfarbe vorziehe, weil sie mehr meiner Fantasie überlassen. Ich weiß aber, dass ich da in der Minderheit bin.

    Aus demselben Grund bevorzuge ich Cover, die keine Spielszenen abbilden. Die schlichte Eleganz der Traveller-Einbände oder die absurden Buchdeckeldarstellungen von D&D 3 (vor allem Monster Manual II) finde ich schon Klasse.
    Ein Negativbeispiel wäre übrigens das DSA-Abenteuer „In den Höhlen des Seeogers“, dessen Bild etwas verspricht, was das Abenteuer in keiner Form halten will.

    • Haha, ja. Beim Seeoger ist das irgendwie sogar noch doppelt schlimm, weil das Wort „Seeoger“ ja schon für sich genommen irgendwie einen Kontext bräuchte. Boah, ich weiß gar nicht mehr, ob ich das irgendwann sogar mal gespielt habe. Das muss 20 Jahre her sein. 🙂

      Die Buchdeckelimitationen fand ich immer lame. 😀

  11. Hi,

    ich stimme den Aussagen im Podcast zu, dass man viel handwerkliches Können erst vermisst, wenn es fehlt.
    Das betrifft den Satz, gut gegliederte Texte und auch Illustrationen.

    Ein paar der Sünden die mir so bei DSA untergekommen sind (zuletzt in von eigenen Gnaden+mit wehendem Banner)

    -Bilder die zu dunkel geraten/wenig Kontrast haben
    – Drastisch voneinander abweichende Bilder von Meisterpersonen
    – eine Meisterperson die ein doppeltes Spiel treibt wird auf ihrem Bild mit tückischem Blick und Dolch abgebildet – wodurch es bis zur Enthüllung unbrauchbar wird

    – Auch schlimm sind Karten oder ähnliches die über eine Doppelseite gedruckt werden und Dank Bindung unmöglich zu kopieren sind.
    – Karten/Bilder bei denen wichtige Informationen als Titel des Bildes im Bild stehen und so nochmal bearbeit werden müssen.

    Großartig sind die Kopiervorlagen als Download (da dürfte für mich gern alle Zeichnungen und Portraits eines Abenteuers drin sein – hab schon Stunden mit Kopieren für Kampagnen verbracht).

    Abenteuer wie Helden einer Saga und Ehrenhändel haben sogar Kartentasche für die Handouts – ein netter Luxus.

    Als Cover finde ich diese beiden großartig:

    https://de.wiki-aventurica.de/de/images/thumb/1/19/AB_A192.jpg/848px-AB_A192.jpg

    Und hier musste ich sogar der (unnötigen/teuren) Deluxe Ausgabe den Vorzug geben:

    https://www.f-shop.de/media/image/25/f2/dd/SIEBENWINDKUESTE_0011.JPG

    Spannend wäre bei dem Einblick in das handwerkliche, warum es sich für Verlage scheinbar nicht lohnt Bücher nachzudrucken und sei es im Rahmen einer „Vorbesteller“aktion wo die Abnahme kalkulierbar wäre. Es gäbe da einige hervorragende Produkte, um die es einfach spielerisch schade ist.

    Beste Grüße,
    Robert

  12. Pingback: Wochenschau 2018-18: Nicht belastbar! | Jaegers.Net

  13. Aus meiner Sicht funktionieren die Bücher auch gut ohne Artwork – aber es ist ein großer Vorteil, wenn es schickes Artwork gibt, weil das oft über den Text hinaus neue Ideen gibt und manchmal gilt wirklich „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Mein liebstes Cover ist auf dem Buch „Curse of Strahd“ von D&D, weil es aus meiner Sicht schon auf diesem Bild so gut beschreibt, was mich im Buch erwartet wie bei keinem anderen Buch.

  14. – Wie wichtig ist dir die Buchkunst in Rollenspielbüchern?
    Ist mir wichtig. Die Buchkunst sollte allerdings das Gefühl für das Setting vermitteln.
    Passend fällt mir dazu der Aborea-Atlas ein. Aber auch das Malmsturm Regelwerk ist ne Wucht. Goldrand, geile Illus und natürlich auf jeder Seite eine Metal-Empfehlung. Malmsturm muss man mal in der Hand gehabt haben um dieses Werk zu begreifen. 😉

    – Hast du ein Lieblings-Cover?
    Mein Liebling-Cover ist das Jagdfiber-Cover von Splittermond. Dieses „Kurzabenteuer“ war als Etraheft in der Mephisto-Ausgabe 63. Dieser einzelne kleine Mensch mit Axt, der im Wald vor einem riesigen Bären steht, welcher aus dem Nebel kommt. Das Bild (hätte ich gerne als Poster) übte so eine Faszination auf mich aus, dass ich das Abenteuer unbedingt kaufen und sofort leiten musste. 😉 – War ein geiler Abend.

    Beste Grüße

      • Die Reaktion der Spieler auf den Bären, die Reaktion auf den Plot und als SL die Verkörperung des Bären. Möchte da nicht zu viel verraten wegen eventuellem Spoileralarm. 😉

        Ich habe mit diesem Abenteuer ZWEI Neulinge von meinem Hobby überzeugen können. 🙂 Beide sind jetzt begeisterte Rollenspieler. 😉

        • Achtung Spoiler, nur für SL´s:
          Das Faszinierende ist, dass der Bär eigentlich kein Bär ist, sondern ein Waldgeist in Bärengestalt. Dieser Waldgeist ist quasi ein Schutzgeist dieser Region und hält das Üble aus seinem Wald fern. Diesem Bär werden Überfälle auf Reisende angedichtet. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube sogar auch Mord. Die Spieler werden zu einer geplanten Jagd auf diesen Bären mit eingeladen. Jetzt ist halt spannend, was die Spieler heraus finden. Kommen sie dem wahren Übeltäter auf die Schliche? Wenn nein, bekämpfen sie den Waldgeist? Was passiert mit der Region, wenn der Waldgeist vernichtet wird?

  15. Schöne Folge! 🙂

    Bei DSA bin ich auch mit Caryad sozialisiert worden, daher ist das der einzig wahre Stil, alles andere ist einfach falsch. 😉

    Das Malmsturm Buch ist wirklich toll.

    Ich mag auch die DSA-Vademecums. Die haben durchgehend Holzschnittartige Innenillustrationen, was ungewöhnlich und altmodisch aber sehr stimmig ist. (Beispiel https://art.dianarahfoth.de/gallery/schwarzweis/PER_006-Jahreszeiten.jpg von Diana Rahfoth)

    Bei Covern mag ich es schlichter, gerne auch einfach ein Symbol oder wenige, klare Linien auf einfarbigen Hintergrund.
    Das hier mag ich zum Beispiel: https://www.system-matters.de/produkt/geh-nicht-in-den-winterwald/

    Mein momentanes Lieblingscover ist das hier:
    https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Datei:AB_A159.jpg
    Wobei ich da nicht objektiv bin, weil ich mit dem Abenteurer positive Erinnerungen verbinde.

    Wir sind schon unglaublich verwöhnt. Die Qualität der Illustrationen ist unglaublich gut, die Anzahl der Illustrationen ist für den Buchpreis sehr hoch und das Layout ist fast fehlerfrei. Das Niveau ist so hoch, dass ich mich kaum an „Unfälle“ erinnere. Das war vor 10 Jahren noch anders.

  16. Bei DSA haben mir die alten Illustrationen von Bryan Talbot am Besten gefallen.
    https://mondbuchstaben.files.wordpress.com/2010/09/talbot_drache.jpg
    Die späteren Schnauzbartträger mit Flügelhelmen fand ich dann doch nur für Thorwaler passend.
    Ansonsten hat mich das alte Traveller Cover immer sehr fasziniert. Ein Raumflottenoffizier der cool auf seinem Pilotensessel eine Laserpistole lädt und eine Raumstation im Hintergrund.
    http://www.drosi.de/bilder/dr_trav2.jpg
    Irgendwie alt auch das Cover der 2. Midgard Edition immer meine Fantasie angeregt, obwohl der Malstil etwas an naive Malerei erinnert.
    https://www.midgard-wiki.de/images/9/9d/Midgard_2_DFR.jpg

  17. Liebe Kommentarschreiber!

    Wegen der neuen Datenschutzrichtlinien musste ich alle Kommentare ab dem ersten Mai verschwinden lassen. Ich muss mich erst schlau machen, was die Richtlinien für unseren Blog bedeuten.

    Sorry für die Umstände!

  18. Als gelernter Buchhändler ist mir die gute Umsetzung von Rollenspielbüchern enorm wichtig. Allerdings sehe ich je nach Professionalität des Verlages auch gerne wohlwollend über Ausrutscher oder eher fragwürdiges Artwork hinweg, jedenfalls solange man merkt das Liebe in dem Produkt steckt. (Und die Ideen mich fesseln können)

    Mein Lieblingscover, puuh ich würde spontan „Von eigenen Gnaden“ nennen. Allerdings auch nur das Cover die anderen Bilder sind eher durchwachsen in dem Buch. Weiter bin ich von der „Wächter des Imperiums“ – Kampagne sehr begeistert, oder auch „Myranische Meere“. Wenngleich auch hier wieder, wie bei so vielen DSA-Werken, vor allem die Cover überzeugen.

    Abseits vom schwarzen Auge habe ich den einheitlichen Guss von „Der Eine Ring“ geliebt und „Symbaroum“ und „Mutant Year Zero“ gefallen mir dahingehend bisher auch sehr.

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