Folge 28 – Roboter

Ergebene Dienstboten, unermüdliche Arbeiter, seelenlose Kampfmaschinen! Von der einsamen Nanite bis zum rasselnden Koloss aus Stahl und Nieten dienen Roboter seit jeher als Projektionsfläche für futuristische Wünsche und Ängste. Wir vom Untergrund haben einige Stapel Lochkarten erbeutet, ausgewertet und berichten nun von ihren Absichten bezüglich des Umgangs mit der Menschheit.

Cast: Martin, Holger, Sara, Carsten Länge: 38:20

Inhalt:
00:45 unendliche Möglichkeiten: den eigenen Traumroboter designen
12:40 Faszination Toaster: Was macht Roboter so sexy?
16:15 ethische Grundsatzfragen und Prognosen
18:00 Ok, wenn’s der Asimov unbedingt will: Befolgt mal die Robotergesetze!
23:15 alte Bekannte: relevante Robotik-Tropen in der Science-Fiction
28:50 Biep-Biep-Bieeep – Blasterfeuer! – im Rollenspiel einen Roboter spielen
33:15 zwischen Optimus Prime und Hedonismbot: funktionale Roboterkonzepte
35:30 kill all humans: die Robokalypse & du

Links:
Nitinol
Modell „Terminator T-1“
Nuklearbatterie
der (!) 80er-Jahre-Servierroboter
Robot Wars
Isaac Asimovs Robotergesetze
Naniten: das Grey-Goo-Szenario
Soft Robotics Hydraulics
Roomba

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4 Gedanken zu „Folge 28 – Roboter

  1. Gut, dass ihr aufgegriffen habt, dass die Gesetze von Asimov alles andere als wissenschaftliche Beschreibungen der nötigen Limitierungen für eine allgemeine KI sind. Trotzdem ist es jedoch ganz interessant, was es bedeutet, wenn man die Gesetze einfach mal umsortiert. XKCD to the rescue: https://xkcd.com/1613

  2. Also ich fände als Roboterkonzept gut, wenn ich einen ehemaligen Kriegsroboter spielen könnte, der aber umgepolt wurde. Ab und an kommt es dann jedoch noch zu Fehlfunktionen und er verfällt ins alte Raster und will wieder alles töten 😀
    wieder mal eine hervorragende Folge.
    Chapeau!

  3. Spannendes Thema.
    Auf die Gefahr hin, als derjenige bekannt zu werden, der ständig Youtube-Videos verlinkt, verweise ich hier auf ein exzellentes CGPGrey-Video: https://youtu.be/7Pq-S557XQU
    Er zeigt darin auf, dass innerhalb von zwei Jahrzehnten bis zu 30 % der Arbeitsplätze wegfallen könnten. Das ist auch kein lösbares Problem. Man kann fast keinen Job mehr für ein Pferd finden, denn Pferde sind nicht anstellbar. Es gibt fast nichts, was ein Pferd könnte, dass ein Auto nicht besser kann. Wir werden dank Robotern bald in einer Welt leben, in der viele Leute keine Arbeit haben. Das ist nicht unbedingt schlimm (mehr Wohlstand in Summe), wir sind nur so schlecht im Verteilen dieses Wohlstands.

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