Folge 14 – Kampagnen

Lange Kampagnen erfolgreich organisieren und genießen können! Was muss eine gute Kampagne leisten können? Welche Schwierigkeiten können auftreten und wie geht man damit um?

Cast: Martin, Holger, Robert, Sara Länge: 41:54

Inhalt:
07:45 Erwartungshaltungen
12:45 eine Kampagne frisch halten
17:15 die perfekte Kampagne auswählen
20:15 Spielerausfälle, Spielerwechsel
27:40 Cliffhanger
28:25 The new shiny: Ablenkungen vermeiden oder integrieren?
33:35 Heldenversagen: erfolgreicher scheitern
36:50 optimales Informationsmanagement
37:45 Kampagnen beenden

Links:
Rocks fall, everybody dies.
Animal House

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10 Gedanken zu „Folge 14 – Kampagnen

  1. Mit eurem Feed scheint irgendetwas nicht ganz zu stimmen. In meinem Podcatcher fehlt die Folge 11, dafür ist die Folge 14 im Feed mit dem Audio der Folge 11 hinterlegt (wenn ich die Folge, die im Feed 14 heißt, abspiele, bekomme ich Folge 11 zu hören).

    Ansonsten aber richtig toller Podcast! Freue mich jedes Mal, wenn ihr eine neue Folge veröffentlicht 🙂

    • Danke für den Hinweis! Sollte jetzt wieder alles korrekt sein (bzw. „gleich“ wieder, wenn iTunes die Änderungen übernimmt). Sorry, war mein Fehler.

      Und natürlich doppelten Dank für das Lob! 🙂

  2. Die Frage die sich mir stellt ist – sollte ich nicht eher eine „zu lange“ Kampagne etwas kürzen, oder doch mit mehr „Füllmitteln“ (zb. Schenke, Markt …) zu verlängern ….

    Also von Spot zu Spot springen vs. Ambiente der Landschaft 😉

    • Die Lehrbuchantwort muss wohl so lauten:
      Im Idealfall bestimmen die Spieler das Tempo. Man tritt als Spielleiter auf die Bremse, wenn es zum Beispiel Bedarf an Charakterspiel gibt oder wenn das freie Spiel für sich genommen bereits interessant ist. Ebenso, wenn die Spieler andere eigene Dinge tun wollen und eigene Ziele verwirklichen. Sollte man hingegen bemerken, dass für dergleichen der Antrieb fehlt, dann erhöht man wieder die Schlagzahl der Kampagnen-Ereignisse. 🙂

      In der Praxis handhabe ich es zumeist so:
      Der „Flow“ und die schnelle Taktung der Inputs erhöhen den Stress, die Entscheidungszwänge und somit insgesamt die Dichte der Spielerfahrung. Das steht für mich weit vorne auf der Liste der erstrebenswerten Ziele. Aus diesem Grund trete ich persönlich eigentlich meistens schon bei minimalen Leerläufen aufs Gaspedal und kürze dementsprechend lange Kampagnenelemente oder Plots ein oder streiche sie ganz.

      Das Leben ist für mein Gefühl einfach zu kurz, um irgendwelche Zeit zu vertüdeln. 🙂

  3. Von dreimal „Meister“ nur einmal korrigiert – ich plädiere für ein direkten Schlag ins Gesicht, nur so lernen sie es. Bei Sarah sterben schließlich auch die Spieler, da ist das ja quasi eine viel mildere Methode …

    Was mir noch auffiel – die Behauptung „die besten Erlebnisse hat man bei Kampagnen“ blieb unwidersprochen. Dann will ich es tun. Ja, mit Kampagnen hat man teils gute Erlebnisse, aber ich hab auch coole Erlebnisse mit Oneshots und kürzeren Geschichten. Was hingegen Frust anbetrifft, den verbind ich schon eher typischerweise mit Kampagnen. Gut fand ich übrigens, das ihr angesprochen habt, wenn der SL gefrustet ist.

    Gesicht geben – auch dafür Lob (oder war das in Zubehör in #13?). Ich nutze gerne die Paizo Facecards.

    Was ich noch empfehlen kann zu dem Thema:
    – das Format der Plot-Point-Kampagne (kurze Szenen, schnell vorbereitbar), typischerweise bei SaWo zu finden
    – Hinweiskarten, nutzt Glorian bei Warhammer 3 gern. Ist etwas metagamig, aber erheblich entlastend, wenn die Runde zweimal ausfiel und man sich nach 6 Wochen wiedersieht und der eine Spieler fehlt, ein anderer wieder aufgetaucht ist.

    Insgesamt: vom Unterhaltungsfaktor top, in der Tiefe könntet ihr manchmal lösungsorientierter sein. Sprich: nicht nur Probleme aufwerfen sondern auch Lösungen aufzeigen.

    • Bei uns kriegt jeder, der während der Aufnahme „Meister“ sagt, immer direkt ein Gummibärchen zugeschnippt, weil er sich rollenspiel-etymologisch korrekt artikuliert.

        • Der Neugier halber nachgefragt: Begründen sich deine Vernichtungswünsche jetzt eher in einer Ablehnung gegenüber Bildung oder eher in einer Ablehnung gegenüber Mädchen?

          🙂

          • Mir bluten da jedesmal die Ohren, wenn „Meister“ gesagt wird und es schrillt die rote Alarmglocke. „DSA! DSA! DSA!“ – Die schlimmsten Nicht-Raucher sollen ja Ex-Raucher sein, den Rest musst Du selber folgern 😉

  4. Bei „Meister“ denke ich halt immer an einen Schreiner oder sonstigen Handwerker. Ansosnten hat die Greifenklaue natürlich Recht. Immer … 😉

    Wie auch immer, war eine unterhaltsame Folge. Weiter so! Der Schluss hat mir auch gefallen …

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