Folge 78 – Die Klage der Flammenprinzessin

Oldschool trifft Horror trifft Weirdness: Lamentations of the Flame Princess vermittelt eine Spielerfahrung wie ein kräftiger Tritt in den Hintern – der allerdings beflügelt und inspiriert! Wir untersuchen, warum man nach drei Minuten Geblätter unweigerlich dem Bann der Flammenprinzessin erliegt. Dürfen sich anständige Rollenspieler überhaupt mit skandalösem Material beschäftigen?

Cast: Martin, Holger, Carsten, Dominik Länge: 51:19

Inhalt:
01:42 Intarsien, Goldschnitt, Edelsteinbroschen: Buchkunst im Rollenspiel
03:40 Bei allen Göttern! WAS ist Lamentations of the Flame Princess?
06:18 Emigranten und … öh … „Aktionskünstler“: ein Generalstab aus bunten Vögeln
12:18 System ohne Weltenband: Jemand muss die Rollenspiel-Polizei rufen!
15:12 Lamentations: weirde Settings – noch viel weirdere Regelwelten?
21:23 The Cursed Chateau: Das Spukschloss (nicht im Spessart)
23:40 Qelong: grausige Zustände in Fernost
25:12 Thulian Echoes: Weltenwechsel, Wahn und Wirklichkeit
30:13 Isle of The Unknown & Carcosa: hundert Millionen Hexfelder
33:55 Veins of the Earth: gerade als Schnäppchen erhältlich für 66 Euro
36:56 Tales of the Scarecrow & Scenic Dunnsmouth: Stephen King & Lovecraft
41:41 Broodmother Skyfortress: Elefanten-Hai-Chimären aus den Wolken
43:33 Den Walther Moers machen: Text und Zeichnungen aus einer Hand
45:08 explizites Rollenspiel: Bringt’s das und braucht das jemand?
48:55 Lamentations-Generalkritik: Pflichtlektüre oder Irrläufer?

Geschenkaktion: Loote den Eskapodcast! (detaillierte Teilnahmeregeln)
Geschenke: LOTFP – Weird Role-Playing Rules & Magic Book (LOTFP) und Dragon Kings World Book (Soldier Spy)
Mäzenaten: Tanja (Emporion of Games), James Raggi IV (LOTFP)
Beantworte in den Kommentaren bis zum 08.10.2017, 24 Uhr folgende Frage: „Welchen Eindruck hast du von Lamentations of the Flame Princess? Ist das etwas für dich?“

Links:
Lamentations of the Flame Princess (offizielle Homepage)
James Edward Raggi IV (Facebook)
Zak S. (Blog)
Patrick Stuart (Blog)
Jeff Rients (Blog)
Temple of Elemental Evil
Grundregelwerk LOTFP gratis
aktuelles Lamentations-Bundle of Holding
Lamentations – das Heavy Metal Fanzine

[ Download der Folge als mp3 ] [ Archiv ]

37 Gedanken zu “Folge 78 – Die Klage der Flammenprinzessin

  1. Ehrlich gesagt, hat mich LOTFP schon gewonne, als im Podcast das Wort Metal gefallen war. 🙂 Ich weiß nicht, ob ich die Regeln verwenden würde (müsste ich mich mal ausführlicher mit beschäftigen), aber die Abenteuerideen (und Abenteuertitel) finde echt sau cool und interessant. Ich liebe Horror und Terror im Rollenspiel UND ICH LIEBE DEATH METAL!!! Von daher wäre ich sicher ein potentieller Fan von LOTFP.
    Ich bin echt gespannt, was Ihr in der nächsten Folge über LOTFP zu berichten habt.^^

    Stay metal. \m/

    • So ist das, Death Metal is the law. 😀

      Ja, schau dir unbedingt mal Lamentations an. Der Herr Raggi IV ist auch auf der Spielemesse anzutreffen, der ist super nett und zeigt einem auch schön sein Angebot.

      Wie oben verlinkt gibts das Regelwerk derzeit gratis, wiewohl man sagen muss, dass das Regelwerk einfach nicht der Kern des Systems ist. Wenn man Lamentations mit Savage Worlds bespielt, da merkt kein Mensch einen Unterschied, sage ich jetzt mal so.

  2. Mich hat über Twitter der Hinweis erreicht, dass es gerade ein schickes Bundle of Holding zu Lamentations gibt, ich habe den Link oben noch eingefügt.

    Danke an den Twitterer Azoun X!

  3. Hallo! Endlich bin ich auch beim Eskapodcast angekommen, also ganz weit vorne 🙂
    Der Produktionswert und die Weiterentwicklung und Nutzbarmachung des OSR reizen mich total. Die Bücher, die ihr beschrieben habt, und insb. die unterschiedliche Einbindung der Zufallstabellen, klingen total spannend! Auf der anderen Seite stört mich glaube ich das Fehlen von Welthintergrund. Nach meinem jetzigen Eindruck ist es sicher was für ein One-Shot bzw. eine begrenzte Geschichte vs. epische Kampagne.
    Aber allein der Reiz an den Sammler ist schon durchaus vorhanden 🙂
    (So. Und jetzt fangen wir mal bei Folge 1 an.)

    • Herzlich willkommen! 🙂

      Ich will ja jetzt nicht vor uns selbst warnen, aber die Folge 1 ist mittlerweile vielleicht schon ein bischen historisch. 😉

      Wir waren noch jung und wussten nicht, was wir tun!

  4. Was war das denn?
    Also mit Sicherheit die bisher beste Folge. 😉
    Ich werde auf jeden Fall auf der Spielemesse bei Mr Raggi VI vorbeischauen und was mitnehmen.
    Danke, das war großartig.

  5. „Welchen Eindruck hast du von Lamentations of the Flame Princess? Ist das etwas für dich?“ – Ich mag es. Harte, herausforderne Dungeon, man traut sich Weirdness und hat tolle, ungewöhnliche Produkte am Start. Übrigens ist auch das Fortdenken von DnD, welches es zu einem der ersten OSR wave 2–Systeme macht, auch gelungen – und natürlich fühlt es sich mit SaWo anders an, wenn vermutlich auch ähnlich. Sonst spiel es mal mit Fate, dann wirst Du merken: System matters, Martin 😉

  6. Ich glaub Lamentations ist genau auf mich zugeschnitten. Mit Beyond The Wall hab ich meine Liebe zur OSR entdeckt und dem Heavy Metal bin ich schon länger verfallen.
    Bisher hab ich mir die Sachen noch nicht angeschafft, weil ich hoffe dass sich die Jungs von System Matters dem noch annehmen und ins Deutsche übersetzen. Bislang gibts darauf zwar noch keine Hinweise, aber irgendwie hab ich die Hoffnung.

    Aber dank euch kenn ich jetzt den kostenlosen Download. Das werd ich mir nachher gleich mal runterladen und reinschmökern.

    Ich hab da aber auch noch eine Frage an euch: Was ist eigentlich mit Gernot und Sarah? Machen die nicht mehr mit?

  7. Ich bin seit Schulzeiten Metall Fan und bin durch quasi alle Genres durch.
    Malmsturm lese ich grade, weil es auch in so eine Sparte fällt.
    Bisher habe ich noch nichts von LOTFP gehört, aber durch euren Podcast ziemliches Interesse dran entwickelt…

    Liegt natürlich ganz klar an euch ;D

  8. Morgen! Eine sehr schöne Folge. Kaum etwas hört sich besser an, als ehrlicher Enthusiasmus 😀
    Ich hab zwar bisher nur ganz wenig OSR gespielt, hab mich aber schon ganz gut mit LotFP Material eingedeckt. Das Genre spricht mich sehr an, besonders die historisch verankerten Abenteuer (Better than any man!!) finde ich großartig.
    Außerdem kommen viele der Sachen mit echt ausgefallenen Ideen daher; Thulian Echoes, Scenic Dunnsmouth, Vornheim,… da kann man sich auch gut Material mitnehmen, selbst wenn man mit den Regeln nichts anfangen kann.

  9. Na, da habt ihr euch wirklich mal ein Nischensystem ausgesucht. Interessante Folge.

    Ich mag LotFP als Kunstprojekt – mir gefallen sozusagen die atomistischen Bestandteile. Ich bin ein großer Fan von Vornheim zum Beispiel, Es enthält viele Ideen, die ich gerne klaue. Bei den LotFP-Werken merkt man einfach wirklich den künstlerischen Ansatz dahinter. Ist auch auf jedem Nordcon wieder eine spannende Begegnung.
    Das Produkt als Gesamtheit ist nicht so meins – vor allem wegen der hohen Kampflastigkeit. Aber ich weiß nicht, ob das wirklich berechtigte Kritik ist. Schließlich besitze ich die breite Mehrheit meiner RSP-Produkte nicht zum direkten Spielen, sondern zum Ausschlachten.

    Als einem OSR-Produkt rechne ich LotFP allerdings hoch an, dass es nicht die blödsinnige Selbstdarstellung teilt, die in der OSR leider die Norm darstellt.
    (Ich rotzte mich schon an anderer Stelle darüber aus, daher hier nur die Kurzfassung: Mein Problem mit der OSR ist nicht der Spielstil. Der ist zwar nicht so meins, aber Geschmäcker sind halt verschieden. Mein Problem ist, dass wie so oft, wenn Leute über die angeblich so gute alte Zeit reden, sie diese einfach ahistorisch und faktisch völlig inkorrekt darstellen. Die OSR-Fibel zum Beispiel schreibt einen Unfug über die erste Version von D&D, das es mir fast körperliche Schmerzen bereitet. Und das ist keine Frage des Geschmacks. Das ist eine Frage der Sachlage.)

      • Klingt auf jeden Fall nach einer spannenden Folge. Würde mich interessieren, wie ihr den Spielstil analysiert. Wenn es um die Sachanalyse der Behauptungen geht, helfe ich gerne. 😉

  10. Schön, dass die Pause nun doch nachhaltiger vorbei zu sein scheint. Ich hatte mir das LOTFP Bundle schon vor der Folge geholt, aber noch keine Zeit gefunden um dort hinein zu schauen.
    Weird und Horror sind einfach zu verlockend für mich, weswegen das etwas für mich zu sein scheint – vielleicht auch gerade wegen weird, denn Horror habe ich schon bei Cthulhu und Kult.

  11. Nachdem ich Vornheim und das LOTFP Playerbook gekauft habe, war ich ehrlich gesagt, etwas enttäuscht. OSR reizt mich nicht und die Stadt Vornheim oder vielmehr die Vision dahinter erschließt sich mir nach dem ersten durchblättern nicht. Da es auch keinen Weltenhintergrund gibt, der mich eigentlich interessiert hätte, war zumindest das Regelbuch ein Fehlkauf. Das Potential von Vornheim sehe ich , muss mich aber erst da reinwühlen.

    Nach eurer Folge habe ich mich auf die Suche nach den verfügbaren Abenteuern gemacht und aufgrund eurer Begeisterung „gebe ich denen noch mal ein Chance“.

    Ein Fantasysetting in der Renaissance ,laut den Bildern spielen zumindestens ein paar Abenteuer dann, finde ich interessant. Es gibt es ja, welche wie Solomon Kane, 7te See, aber Abenteuer kann man ja nie genug haben.

  12. Ich habe mich selten so wenig von einem Produkt angesprochen gefühlt, aber ich bin einfach die völlig falsche Zielgruppe: ^^‘
    – Kein Metal Fan (hab auch nix dagegen)
    – Kein Splatter Fan (viele Cover finde ich einfach nur eklig)
    – kein Tabletop Fan (ich weiß, dass nicht alles in die Richtung geht, aber vieles)
    – Kein OSR Fan (nichts gegen einfache Systeme, aber dann modernes Zeug wie Savage World)
    – kein Fan von Kunstbüchern (Rollenspielbücher sind zum Benutzen da und nur echt mit Colafleck)
    – kein Sandbox-Fan (bin Method-Acter durch und durch)

    Ich habe die Folge dennoch gerne gehört. Es ist immer schön, wenn Leute von Dingen begeistert sind. 🙂

  13. James Edward Raggi IV hat auf Facebook diese Folge verlinkt und darauf aufmerksam gemacht, dass er Ende des Monats auch dieses Jahr wieder auf der Spiel in Essen mit einem Stand vertreten ist und zwar mit der Nummer: hall 6, booth 6A114
    Wenn ihr da seid, dann geht doch mal vorbei und schaut Euch die Sachen aus der Nähe an.

  14. Pingback: Podcast Empfehlungen der Woche | Gilde Gothic

  15. Ich bin auf die nächste Folge gespannt. Death Frost Doom beispielsweise hat auf halber Strecke mein Interesse verloren. Die Folge jetzt hatte mich dann aber fast wieder soweit doch weiter zu lesen.

    • Ja, ich habs auch mal zur Seite legen müssen, ich fands vor allem sehr schwer zu lesen, bzw, nachzuvollziehen, was Zak und James genau von einem wollen. Der zweite Lesedurchgang ging dann aber durch wie Butter, nur die erste Näherung war zäh.

  16. Zur Frage nach dem Ursprung der „Flammenprinzessin“: ich habe vor ein paar Jahren einen Artikel auf Raggis Blog gelesen, wo er darauf eingeht. Ich finde ihn gerade nicht wieder, daher aus dem Gedächtnis:

    – bei der Dame handelt es sich um ein rothaariges Mädel, welches Raggi auf einem Metal-Festival in der Menge gesehen hat und sich spontan in sie verliebt hat
    – obwohl er sie nicht wiedersah, hat er sein Metalzine nach ihr benannt
    – Jahre später traf er sie wieder und konnte mit ihr ins Gespräch kommen, aber als die die Dame von seiner Zeitschrift erfuhr, war sie ganz und gar nicht geschmeichelt, sondern fand es ziemlich „creepy“, dass Raggi derart von ihr „besessen“ war

    • Ein großes Dankeschön, dass du mir das nochmal ausgeführt hast. James hatte mir das vor zwei Jahren oder so tatsächlich schon mal persönlich auf der RPC erklärt, aber in der Halle war es irgendwie zu laut, also habe ich nur die Hälfte davon verstanden und die Story insgesamt nicht kapiert. 🙂

      Wie trifft man jemals jemanden wieder, den man irgendwann mal in einer Konzertmenge gesehen hat? Das ist so weird, dass es sehr gut zu Lamentations passt. 🙂

  17. Na ja, das System würde mich schon reizen. Besonders solche Späße mit dem Spielleitertausch finde ich ja klasse. Leider wirds bei mir am Englisch scheitern (da stand ich schon immer bissl mit auf dem Kriegsfuß). Und meine Runde sieht sich so selten (einmal im Monat), da wird leider keine Zeit für das Spiel sein. Aber die Beschreibung des Systems ist schon echt klasse.

  18. Die Folge ist recht schön geworden. LotFP ist ein nettes, schnörkelloses B/X-Spiel (bezieht sich auf die Basic- und Expert-Box von classic D&D). Es hat stellenweise Regeln geglättet oder schönere Lösungen gefunden als die Vorlage. Der „weird stuff“ steckt mMn mehr in den Details (v.a. in den Zaubern).

    Zu Zak S.: … wer das Blog von Patrick Stuart liest, weiß spätestens seit dem, dass das Online-Verhalten von Zak mindestens sehr fragwürdig ist. Insofern ist die Debatte um seine Person nicht gegenstandslos. Insbesondere für Personen die nicht zwischen Künstler und Werk unterscheiden oder die genau wissen wollen, wem sie da Geld geben IST das relevant. Die beiden haben js auch das wahnsinnig geniale „Maze of the Blue Medusa“ (sowas wie ein Mini-Megadungeon, der hervorragend für den Spieltisch aufbereitet ist) geschrieben. Ist nicht speziell für LotFP geschrieben worden, aber damit uneingeschränkt benutzbar.

    Die Vorstellung der Abenteuer und Module ist gelungen. Wobei ich die beiden Bücher von Geoffrey McKinney (Carcosa und Isle of the Unknown) auch recht schwach finde. Insbesondere, weil ich den Eindruck habe, dass sich die beiden Bücher eben nicht! zum Losspielen eignen. Ich halte sie für „underdeveloped“. Ne nette Materialsammlung, die entlang einer halb ausgeführten Settingskizze präsentiert wird. Schlecht ist das nicht. Man muss halt wissen, was man damit anfangen will. Mir persönlich hat Isle of the Unknown besser gefallen. Wegen der Bebilderung (die auch als krasser Stilburch angelegt ist), weil es ein halbes (nicht näher ausgeführtes) weirdes Monster-Manual ist und da ich bei dem Buch viel mehr einschätzen kann, was mir fehlt und was ich selbst nacharbeiten muss.

    Zum „Kunstwerk-Ansatz“:
    Stellenweise finde ich den artsy-fartsy-Ansatz von LotFP zu weitgehend, ziemlich überdreht und nicht glaubwürdig. Das gilt auch für weirde Elemente. Oder: Die Provokationen in Bild und Text sind manchmal ohne Sinn vorhanden und bisweilen recht vorhersehbar. Abgesehen davon finde ich den experimentell-künstlerischen Ansatz, die nie zu Lasten der Spielbarkeit geht sondern diesen oft sehr unterstützt, ziemlich toll. Jim/LotFP ist an der Stelle sicherlich als Vorreiter und Aushängeschild von OSR 2.0 zu bezeichnen.

    @18+: Naja. Manchmal fügt es was hinzu, manchmal find ichs albern. Meistens ist es mir „egal“. Aber: Es passt und gehört irgendwie zu LotFP.

    Zu „Fantasysetting in der Renaissance“:
    An der Stelle ist LotFP von der „englischen Szene“ inspiriert. WFRP hat da sicher Pate gestanden (Raggi nutzt mit Russ Nicholson auch einen der ikonischen Künstler). Kelvin Greens Abenteuer „Forgive Us“ nutzt eine Präsentation, die ganz klar von den Marienburg-Artikeln aus dem alten White Dwarf (als er noch ein Rollenspiel war). Zu Clockwork & Chivalry gibt es zumindest einige Ähnlichkeiten.
    Ansonsten gibt es zu Renaissance und Barock nicht sooo wenige Sachen.
    … wer aber lieber die Hollywood-Schund-Version von sowas mag, der kann ja 7te See 2nd nehmen (*schauder*).

    … Abschlussworte?
    LotFP ist ein toller Einstieg in die kreative Welt der OSR (2.0). Ich hab aber mittlerweile Sachen, die ich lieber bespiele: Das in Magazinform präsentierte Dolmenwood-Setting (Wormskin Magazine), Crypts & Things, The Cthulhu Hack.

      • Boah, herzlichen Dank für den langen Beitrag.

        Mein Mausfinger hovert schon bedenklich über dem Kaufen-Button für Crypts and Things. 🙂 Kannst du da noch zwei Sätze fallen lassen, warum du das gut findest bzw. warum besser als Lamentations?
        Oder generell mal zwei Sätze, was jetzt C&T zu einer Besonderheit im OSR-Ozean macht?

  19. Crypts & Things ist in der 2.Edition („Remastered“). Vom Charakter her ist es immer noch dasselbe pure Sword-&-Sorcery-Spiel, es haben sich aber viele Detailregeln geändert. Die Ideen dahinter haben sich aber nicht gewandelt – nur die Umsetzung. Regelseitig mag ich, gaub ich, die 1st lieber, weil sie etwas einfacher ist. Hab mit Remastered aber auch noch nicht viel gemacht.
    Hier hab ich (nach WFRP2 und Urchin) die 1st zu beschreiben versucht: https://zauber–ferne.blogspot.com/2014/09/nondum-vlogtaculum.html

    Was an der Remastered neu ist:
    Neben Barbarian, Fighter, Sorcerer & Thief gibt es nun auch weitere exotische Klassen: Beast-Hybrid, Disciple (mystischer Krieger-Mönch), Elementalist, Lizard People und Serpent Noble. Ob man die Neuen als SC-Klassen verwenden mag, muss man sich schon gut überlegen.

    … Ok. Remastered hat 100 Seiten mehr (dann knapp 250). Vieles davon ist Hintergrundbeschreibungen, Abenteuer-Ideen, Schauplätzen (1x Dungeon, 1x Wildnis, 1x Stadt), Monstern … geschuldet.
    Das Beste sind eigentlich Newt Newports Ideen und seine ermutigende Schreibe. Er inspiriert zum Selbermachen, Umarbeiten, Ausarbeiten, … und bietet auch Werkzeuge, die man benutzen kann.

    Kannst ja mal den D101-Blog zu C&T durchstöbern: http://sorcererundermountain.d101games.com/category/dungeons-and-dragons/crypts-things-dungeons-and-dragons/

  20. Ich hab mir vor einiger Zeit schon die Regeln mal gegönnt und angefangen durchzulesen, sprachen mich aber nicht so wirklich an (ist halt Geschmackssache). Jetzt hab ich nach eurer Folge mal angefangen mir ein Abenteuer genauer anzuschauen und bin davon wiederum begeistert.

    Werd mal schauen ob man das evtl. auch mit Dungeon World durchspielen kann, sollte ja eigentlich schon irgendwie möglich sein.

    Vielen Dank an euch für die ganzen Abenteuer-Vorstellungen, glaub bis Weihnachten hab ich jetzt genug Lesestoff (vor allen da in 3W6-Podcast noch 10 Candles momentan so gelobt wird und das auch schon hier auf den Tablet liegt)… zuviel zu lesen, zuwenig Zeit.

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